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Mafia 3 offiziell angekündigt - Enthüllung am 5. August
#11
Hmmmm...
Did you play Mafia 3 yourself or do you judge based on videos from YouTube or comments from users who say they played the game?

Yes, Mafia 3 is full of bugs, has numerous performance and graphics issues, looks bad and is often repetitive. However, if you play it, you see a well done story, nice cut-scenes, a nice world with many details and much more.
On the one hand I'm also disappointed, on the other I like the game. The 30FPS discussion is useless because, 30 frames are not bad because of 30 FPS, that depends on how the gameplay has been made. And it doesn't feel that bad in Mafia 3. But the graphics are ugly to use it as argument to have the 30 FPS, that's true.

I'm still playing it every evening and have fun even when it doesn't feel as good as Mafia 2 and of course not as fantastic as Mafia was in 2002 (as far as I remember).


Bis denne, Han Solo
Driving is life, I live to Drive!
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#12
Play SOMA if you want first level storytelling, one of the best narratives in video gaming history inspired by H.P. Lovecraft. There are no cutscenes that break the immersion rather the storytelling is more intelligent to cause an important piece of art everyone should esteem. Not a triple-A mainstream game with big weapons where you have to fight against enemies with a lot of action and fun gameplay for superheroes and 12 year olds. SOMA is a mental experience for grown-ups with a strong vision about consciousness, what it means to be human and makes you thinking about existentialistically questions. One of the strongest experiences of all time.



[Bild: lambosig.png]
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#13
Hab das Spiel seit dem Wochenende durch, geb jetzt hier mal meinen Senf dazu. Zuallererst: ich bin nicht enttäuscht, aber auch nicht unglaublich glücklich mit diesem Spiel.

Ich habe eine Menge schlechter Kritiken zu dem Spiel gelesen, denen ich teilweise zustimme, teilweiseaber auch widerspreche. Wie wohl vielen anderen auch ist mir das Spiel zu monoton. Vor allem die die halbe Spielzeit ausmachenden "Zerstöre das x-Netzwerk, um Marcano zu schaden"-Missionen, wobei x hier für ein typisches Geschäftsgebiet der Klischee-Mafia steht (Waffenhandel, Prostitution, Drogen etc.) - und diese Einnahmemöglichkeiten klappert das Spiel alle ab, wobei die Zerstörung stets gleich abläuft: zu einem Informanten fahren, Informationen kriegen, anschließend einen festen Betrag an Schaden erreichen, indem man Geld stiehlt, Güter zerstört oder Handlanger tötet, nochmal zum Informanten, zu einem größeren Gebäude fahren, in dem sich der Boss der Gebiets mit allerhand Gefolgschaft aufhält, diesen stellen und am Schluss das Gebäude an einen seiner Unterbosse übergeben. Fertig.

Diese Missionen haben dazu geführt, dass ich nach kurzer Zeit meine Spielweise drastisch angepasst habe. Während ich am Anfang noch still und heimlich alle Gegner per Messer-Stealth-Kill erledigt habe und stets alle Submissionen abgeschlossen habe, obwohl ich den nötigen Geldbetrag längst erreicht hatte, habe ich später versucht, alles in möglichst kurzer Zeit abzuarbeiten. Das heißt: nur so viel wie nötig machen und alle "dreckig und laut" töten. Das geht deutlich schneller, ist aber aufgrund des dauerhaften Munitionsmangels aber nicht immer möglich. Vor allem, wenn man von einer Vielzahl von Gegnern gleichzeitig angegriffen wird und sich nicht aus der Deckung bewegen kann kommt es immer wieder vor, dass einem die Kugeln ausgehen. Überhaupt bin ich mit den Waffen im Spiel zuerst überhaupt nicht warm geworden. Zuerst wollte ich meine Waffenwahl aus Mafia II wiederholen (Magnum und Tommy Gun), habe schnell aber festgestellt, dass man mit beiden kein Land sieht. Also brauchte ich was neues. Von den Gegnern waren die mit den Schrottflinten am gefährlichsten, ich musste aber feststellen, dass man 1. ab einer Entfernung von 15 Metern das Schießen mit dieser Waffenkategorie gleich sein lassen kann und 2. für die bevorzugten Gebiete der Shotgun auch ein Scharfschützengewehr(!) nehmen kann. Beide Waffentypen haben ein ähnlich großes Magazin und laden gleich schnell nach. Am Ende lief es auf die Kombination 'Pistole mit dem größten Magazin' und einem Armee-MG hinaus.

Die eigentlichen Hauptmissionen am Anfang und Ende haben mich gut unterhalten, mir aber immer entweder zu actionslos oder langwierig. Außerdem unterscheidet sich vor allem das Ballern kaum von dem in den Nebenmissionen. Ob ich mich wie normalerweise auf Hinterhöfen und in Lagerhallen oder auf in einem gruseligen Freizeitpark durchkämpfen muss macht kaum einen Unterschied aus. Ansonsten gibt es aber, besonders bei den Missionen am Anfang, kaum etwas auszusetzen. Das Fahren im Spiel ist recht spaßig, auch wenn der optional aktivierbare Simulationsmodus den Titel 'Placebo des Jahres' verdient. Am Anfang hat es mich sehr gestört, dass man beim Besorgen eines Fahrzeugs quasi immer mit Passanten rechnen muss, die die Polizei verständigen, später jedoch kann man ich kostenlos ein Auto liefern lassen. Die Fahrzeugauswahl ist gut, auch wenn ich durch den Lieferdienst fast nur mit einem Ford Mustang Fastbreak (ein wirklich cooler Vorbesteller-Bonus) und später einem Lamborghini Miura unterwegs war. Nur der gegen Ende für alle Fahrzeuge freigeschaltete Turbolader mit Tinitusgeräusch hat mich in den Wahnsinn getrieben. Außerdem fehlen hier einige Features aus Mafia II wie funktionierende Tankstellen, die DIY-Wagen-Reparatur und der Tempomat, wobei ich nur letzteren vermisse - jetzt kann man mit Tempo 200 an Polizisten vorbeibrettern, ohne Ärger zu kriegen.

Ist es kaum zu übersehen, dass Mafia III (genau wie der Vorgänger) nicht fertig geworden ist. Das eine sind die typischen Bugs. Meine Favoriten: Polizisten ohne Gesicht, Lincolns lustige Jacke (hatte ich nur in den Zwischensequenzen), durch Wände glitchende Gegner und unsichtbare Wände beim Fahren. Diese fielen bei mir aber noch in die Kategorie 'Amüsierend'. Schlechter sieht es da bei manchen Spielelementen aus, bei denen ich nicht weiß, ob hier die Programmierung vermurkst wurde oder der Entwickler die Spieler frustrieren will. Ich habe vorher noch nie ein Spiel gesehen, bei dem es vorkommt, dass man während einer Mission parallel gegen Gangster und Polizisten kämpfen muss. Klar ist es eigentlich logisch, dass bei Schießereien direkt hinter der Hauptstraße jemand die Ordnungshüter ruft, nur führt das zusammen mit anderen Design-Entscheidungen (z.B., dass tote Polizisten keine Munition bei sich tragen) zu der bereits oben erwähnten Frustration. Zum Glück lässt sich zumindest ein Teil dieser Vorfälle dank der strunzdummen Polizei-KI überstehen, die fünf mal um den Block fährt und dann die Fahndung abbricht. Die Steigerung davon ist, dass man auch während man von Gangstern verfolgt wird ins Visier der Ordnungshüter geraten kann, die dann natürlich auch den Spieler verfolgen.

Die 1968er-Kulisse ist sehr interessant, wurde aber nur halbherzig umgesetzt. Vor allem so Aspekte wie Rassismus oder der Vietnamkrieg werden im Spiel gut behandelt, dafür fällt aber die 68er-Bewegung an sich komplett unter den Tisch. Und selbst das Thema Rassismus behandelt Mafia III quasi nur nebenbei, sodass Diskussionen über eine angebliche Botschaft des Spiels für mich ziemlich lächerlich sind. Das Konzentrieren auf diesen Aspekt führt dazu, dass es bei den Figuren eine starke Schwarz-Weiß-Zeichnung (im wahrsten Sinne des Wortes) gibt. Der Schwarze Lincoln Clay kämpft gegen den bösen Weißen Marcano. Ein klarer Unterschied zu den ersten beiden Teilen, bei denen die Figuren oft so oder so einzuordnen waren. Bei Mafia I gab es damals sogar Diskussionen, ob das Spiel die Mafia an sich kritisiere oder glorifiziere! Überhaupt hat der Kern von Mafia III wenig mit dem der Vorgänger zu tun. Das "filmmäßige" fehlt komplett, stattdessen hat mich Mafia III an ein ganz anderes Spiel erinnert, das aber meiner Meinung nach erstaunliche Parallelen aufweist. Unter anderem eine Rachegeschichte, die typischen Gegner-Lager auf dem Hinterhof, das in der Reihe neue Markieren von Gegnern, Verteilerkästen in den einzelnen Stadtbezirken, um in diesen beispielsweise Collectables angezeigt zu bekommen...alles aus dem Hause Ubisoft.

Bei der ganzen Meckerei soll am Ende auch nicht unerwähnt bleiben, was ich toll fand, als ich Mafia III gespielt habe. Der Soundtrack ist einfach der Hammer, von den vielen betretbaren Geschäften und Lagerräumen kann sich auch GTA eine Scheibe abschneiden und die durch eine Dokumentation erweiterte Rahmenhandlung ist tatsächlich was neues. Außerdem hat das Spiel mehrere, sehr verschiedene Enden...
The Porsche Fanatic
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