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Project CARS Test

Project CARS im Test: Motorsport mit Höhen und Tiefen


Alexander Weißgerber, 02.07.2015
Die Meinungen zu Project CARS, dem neuesten Rennspiel von Slightly Mad Studios, gehen stark auseinander. Seit Anfang Mai nach zahlreichen Verschiebungen endlich erhältlich, soll es die realistischste Umsetzung verschiedener Formen des Motorsports sein. So richtig überzeugen kann mich das Rennspiel jedoch nicht. Die Antwort zu dieser nüchternen Aussage ist schwer zu geben, doch der Testbericht zur PC und Xbox One Version soll Klarheit bringen.

Realismus kalt serviert

Es wurde so viel angekündigt, es wurde so oft verschoben und es ist eigentlich auch alles Wichtige enthalten, doch hundertprozentig begeistern kann Project CARS nicht. Das liegt nicht daran, dass es ein schlechtes Rennspiel ist. Definitiv ist es das nicht. Doch das Gebotene ist trocken und wirkt nicht ausgereift.

Trocken präsentiert wird auch die Karriere in einem Forza Motorsport Rennspiel. Bei Project CARS gibt es sogar noch einen Rennkalender, den es in dieser Form seit Ewigkeiten nicht mehr in einem Rennspiel gab. Doch auch wenn ich mit einem imaginären Twitter Konto und Kommentaren von Fans konfrontiert werde, das erzeugt nicht automatisch einen "Wow-Effekt" oder löst Begeisterungsstürme aus.

Letztlich rattert man ein Rennen nach dem anderen herunter. Toll ist, dass es Training, Qualifikation und auch echte Rennregeln gibt. So muss man bei manchen Rennserien auch mal zwei Rennen absolvieren oder einen Pflichtboxenstopp einlegen. Das ist spannend, steigert den Realismus, macht Spaß und ist im Prinzip ein echter Knaller. Würde die Ankündigung, dass ich jetzt sofort in die Box fahren muss, manchmal nicht so spät kommen, dass ich durch die ganze Konzentration im Rennen direkt an der Boxeneinfahrt vorbei rase.

Habe ich den passenden Zeitpunkt jedoch getroffen, gibt es wenigstens keine Strafe. Nach dem Rennen jedoch geht es wieder durch trockene Menüs mit viel Text und teils verwirrendem Interface, so dass es nicht sofort ersichtlich wird, wie man jetzt weiter kommt.

Ohne Anstrengung alles besitzen

Zudem kann ich mein Auto auch nur begrenzt bewundern. Eine richtige Bindung zu den Boliden lässt sich so nicht aufbauen. Tuning gibt es nicht, dafür aber die Möglichkeit an jeder Schraube zu drehen um hier noch eine Zehntelsekunden und dort noch eine bessere Beschleunigung oder Kurvenlage rauszuholen. Keine Frage, das ist alles toll! Auch muss man sich nicht erst durch langsame Rennserien hocharbeiten - was manchen Spielern missfällt - sondern kann direkt in echte Rennwagen einsteigen und zeigen, was man drauf hat. Wer das nicht möchte, fängt mit Go-Karts an oder zwängt sich in den Renault Clio. Kaufen muss man die Autos allesamt nicht.

n/a Genau hier fehlt die Motivation und es kann keine Bindung zu den Autos aufgebaut werden. Auswählen, einstellen, losfahren. Neues Auto in der nächsten Rennserie wählen, gleicher Ablauf und das immer so weiter. Zwar ist das ein leichter Zugang zu den Hochleistungssportwagen, senkt jedoch auch den Anspruch und es gibt nicht die nötige Motivation sich hochzuarbeiten.

Was ist das Problem?

Und doch ist ein Anreiz vorhanden, immer mal wieder eine Runde pCARS zu fahren. Umso schwerer ist es in Worte zu fassen, warum der Funke nicht richtig überspringt. Liegt es an den vollmundigen Versprechungen? Der langen Wartezeit? Dem frühen Zugang zum Spiel, der zunächst nur ein absolut rohes Gerüst während der Entwicklung spielbar gemacht hat?

Ich glaube eher, es ist eine Mischung aus allem zusammen. Dazu kommt, dass Rennen mit Lenkrad Spaß machen, mit Gamepad jedoch nur eingeschränkt echten Tiefgang vermitteln. Nicht jeder hat ein Lenkrad oder will eines haben. Dennoch, Project CARS ist zwar realistisch, eine Hardcore-Rennsimulation ist es indes nicht. Dazu fehlt die Intensität und auch habe ich nicht immer das Gefühl, das Auto zu spüren. Genau an dieser Stelle kommen Erinnerungen an die Need for Speed SHIFT Teile zurück.

Beides ebenfalls keine schlechten Rennspiele und dennoch mit einer Steuerung versehen, die eher für Haarsträuben als für dauerhaften Spielspaß gesorgt haben. Nie kam das Gefühl auf, ein Auto zu bewegen. Und ähnlich geht es auch Project CARS. Glücklicherweise stark reduziert - das Fahrgefühl ist wesentlich besser.

Der womöglich größte Konkurrent, Assetto Corsa, kann das aber viel besser. Schon vor Jahren, noch lange bevor man eine fertige Version in den Händen hielt, vermittelte Assetto Corsa eine dermaßen nachvollziehbare Fahrzeugphysik, die Project CARS einfach nicht hinbekommt.

Project CARS - McLaren F1 / Imola / PC Gameplay

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Fast alles drin und doch unfertig

Unschwer zu erkennen ist nun auch, dass der Testbericht deutlich nach der Veröffentlichung des Spiels erscheint. Das liegt einfach daran, dass ich noch immer keine wirklich ausreichende Begründung gefunden habe, warum mich das Spiel nur eingeschränkt fasziniert.

Es gibt, wie bereits erwähnt, echte Rennregeln, Flaggensystem, Boxenstopps, freies Training, Qualifikationsrennen, Rennkalender, viele Rennklassen, oftmals beeindruckende Grafik, ordentliches Fahrgefühl und vieles mehr. Nachdem nun aber bereits angekündigt wurde, dass an Project CARS 2 gearbeitet wird, dafür Geld gesammelt wird - zwar weiter an Verbesserungen des aktuellen Teils gearbeitet und dennoch die Mehrheit der Entwickler abgezogen werden - ergibt sich immer mehr der Eindruck, dass hier schnell fertig gemacht wurde, nur damit es endlich auf dem Markt ist und Geld erwirtschaftet.

n/a Es wird weiterhin kostenlose Erweiterungen geben, es wird Fahrzeug-DLC geben und auch weiterhin an Fehlerbeseitigung und dem einen oder anderen neuen Feature gearbeitet. Auch ist nachvollziehbar, dass die Mehrzahl der Angestellten Entwickler von Slightly Mad Studios neuen Aufgaben zugeteilt werden. Doch warum muss man das so offensichtlich machen? Und dann die wirklich umfangreichen Patches. Das zeigt, dass Project CARS noch lange nicht fertig war und fertig ist, trotz all der Verschiebungen.

Genau das trübt auch den Blick auf Project CARS. So, als wäre es jetzt nur noch ein Zögling der irgendwie abgefertigt wird, das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf der Entwicklung des Nachfolgers. Vor allem, wenn man sich die ellenlangen Changelogs der Patches anschaut. Auch wenn nicht jeder Spieler die Fehlerflut selber erleben muss – zum Glück – das Spiel ist alles andere als fertig.

Schick, schnell, laut, fordernd

Doch genug der Kritik. Ich möchte noch einmal positive Worte verlieren. Denn meckern macht man zwar gern, ist in der heutigen Gesellschaft auch eine der beliebtesten Formen, sich im Internet Gehör zu verschaffen, das positive wird dabei aber leider viel zu oft vergessen und vernachlässigt.

Immerhin sieht Project CARS in den allermeisten Fällen wirklich toll aus. Einen einigermaßen potenten Rechner vorausgesetzt, bietet es atemberaubende Tageszeiten, Wettereffekte und Umgebungen, die auf dem PC wirklich was hermachen. Die besagten Tageszeiten lassen sich auch beschleunigen, so dass man spürbar in den Sonnenuntergang fährt oder auch das Tageslicht im Zeitraffer erleben kann. Ebenso wechselt das Wetter zwischen herrlichstem Sonnenschein hin zu richtig heftigem Regen mit Unwetter und Aquaplaning, bei dem ich in der Realität keine hundert Stundenkilometer fahren würde.

Ruf CTR3 SMS-R Wohlgemerkt, alles auf dem PC. Die Effekte gibt es auch auf den Konsolen, doch die von mir neben dem PC ebenfalls gespielte Xbox One Version hat mich wirklich enttäuscht. Keine 1080p, spürbares Ruckeln, schlecht lesbare Texte, komplizierte Menüführung – auf dem PC kann ich wenigstens die Maus benutzen - und teils absolut unprofessionell verwendete Farben und Schriften, die einem die Haare zu Berge stehen lassen.

Zurück zu den positiven Seiten von Project CARS. KI Rennen können echt Spaß machen. Die vom Computer gesteuerten Gegner sind in den allermeisten Fällen sehr menschlich. Natürlich gibt es auch mal Ausfälle, doch sogar wir Menschen haben diese hin und wieder. Abgesehen von Regenrennen, welche mit weiteren Patches noch besser werden sollen, kann man sich in den Rennen manchmal herrlich die Zähne an den Kontrahenten ausbeißen.

Da steckt auch der Gegner nicht so einfach zurück und nutzt jeden Fehler oder auch einfach nur das für einen Sekundenbruchteil zu früh getretene Bremspedal gnadenlos aus und schiebt sich innen durch die Kurve. Danach heißt es wieder mühselig im Windschatten ransaugen und auf eine ähnliche Situation warten oder mehr Mut aufzubringen und dabei hoffen, dass man nicht zu schnell ist und der Schuss nach hinten losgeht.

Das macht die Rennen spannend und motiviert dann doch immer wieder, noch ein Rennen und noch eine Meisterschaft zu absolvieren. Wäre da nicht das zu geringe Feedback bei meinem – sicher schon in die Jahre gekommenen – Logitech Momo Force Lenkrad. Manchmal ist es einfach schwer den Gegner blitzschnell zu umzirkeln, weil das Auto im Spiel nicht so direkt meine Befehle umsetzt, wie ich sie am Lenkrad vollziehe. In solchen Situationen ist dann wieder die Unsicherheit zurück – ist es ein sehr gutes oder doch nur ein gutes Rennspiel. Sticht es aus der Masse heraus oder war es zu viel Marketing-Gewäsch, was vor und auch noch nach der Veröffentlichung die Käufer überzeugen sollte.

Überzeugen kann aber der Sound. Richtig aufgedreht, machen die Motoren mächtig Spaß. Genau darum geht es schließlich auch in einem Rennspiel. Es muss gut klingen, damit man sich mittendrin fühlt. Das kann Project CARS und muss sich an dieser Stelle auch keine Kritik gefallen lassen. Karts sind total nervig, V8 Motoren dafür aber tief und drohend. Egal was unter der Motorhaube werkelt, der Klang stimmt.
 

Kommentare

 
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Ich sehe das genau so. Project CARS ist definitiv kein schlechtes Spiel, macht auch ziemlich Spaß, aber im Vergleich zu Assetto Corsa zieht Project CARS meiner Meinung nach den Kürzeren.

Die KI machen das Rennen zwar interessant, sind aber etwas zu rücksichtslos. So wird man leider von der KI öfters von der Bahn geschmießen wenn es in eine Kurve hinein geht. Übern Rasen abkürzen tun sie auch gerne. Aber ansonsten ziemlich lustig.

Als Simulation kommt mir Project CARS etwas einfach vor. Man muss sich zwar schon konzentrieren um keine Fehler zu machen, aber wenn ich es mit Assetto Corsa vergleiche dann verzeiht einem das Spiel etwas zu viel. Was ich allerdings interssant finde sind die ganzen Kühltemperaturen. Ich glaube das gibt es so in Assetto Corsa zum Beispiel nicht. Das macht das Rennen aber etwas spannender in dem Sinne, dass man nicht einfach mal seine Gegner zur Seite schieben kann ohne das gleich vorne die ganzen Flüssigkeiten zu kochen beginnen (Aerodynamikschaden). Denn dann ist man gezwungen zur Box zu kommen, oder der Motor geht hoch. Abgesehen davon werden die Rennen etwas fairer.

Grafisch ist Project CARS top. Sowohl die Wettereffekte als auch Tag-Nacht-Zyklus gefallen mir sehr. Tagsüber ein Rennen beginnen und Nachts in Ziel fahren, hat was.

Enttäuscht bin ich etwas von der Fahrzeugwahl. Es sind zwar viele Fahrzeuge dabei, aber keines haut mich so wirklich vom Hocker. Da finde ich die Fahrzeugwahl in Assetto Corsa deutlich besser, obwohl dort deutlich weniger Fahrzeuge vorhanden sind.

Im Großen und Ganzen aber ein gelungenes Spiel, welches man auch immer wieder spielen kann.
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Project CARS hätte wirklich ein sehr gutes Spiel werden können. Rein featuremäßig ist das Spiel top, sei es das wirklich gelungene dynamische Wetter oder eben die Aerodynamik. Aus meiner Sicht liegen die größten Probleme des Spiels aber im Fahren selbst. Und im dem Punkt muss man echt sagen - Assetto setzt das realistischer um und ist "fahrbarer".
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Hallo,

ich kann dem eigentlich nur größtenteils zustimmen. Es handelt sich um ein gutes Rennspiel, welches aber irgendwie nicht meine gestellten Erwartungen erfüllen kann.
Die Screenshots, die immer wieder während der Entwicklung auftauchten, waren herausragend und täuschten den Eindruck eines neuen Maßstabs an Grafik vor. Leider muss ich wie bei den meisten Rennspielen feststellen, dass die Grafik zwar sehr gut ist, aber lange nicht dem entspricht, was man auf diesen Bildern zu sehen bekommt. Das sieht man auch gut am dem ersten Screenshot im Test. So sieht das Spiel wirklich aus, der zweite Screenshot dagegen sieht wieder herausragend aus, spricht aber nicht für das, was ich im Spiel sehe. Zudem macht mir die schwache Performance der AMD Grafikkarten zu schaffen.
Punkt zwei ist die fehlende Motivation, ich spiele eigentlich kaum Karriere, weil ich davon keinen Spielfortschritt habe. Da kann ich mir dann auch mein Rennen selbst konfigurieren.
Diese Punkte sind in Assetto Corsa grundsätzlich ebenso zu bemängeln, die Grafik (insbesondere die Kantenglättung) sieht auf allen Screenshots deutlich besser aus und die Karriere ist auch nicht motivierend.
Das Fahrverhalten mit Gamepad in PCars ist aber auch etwas merkwürdig, da die Autos zum Teil extrem auf Lastwechsel reagieren. Zudem ist die KI sehr aggressiv und drängt einen oft von der Strecke, so dass man dann eigentlich neustarten kann.
Ich weiß nicht, ob die Physik in Assetto Corsa wirklich besser ist, aber wenn ich mir das Reifenmodell in PCars ansehe, dann finde ich dies schon sehr aufwendig: http://www.wmdportal.com/projectnews/inside-project-cars-seta-tire-model/ Trotzdem finde ich Assetto Corsa besser zu fahren als Project Cars.
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Sehe ich genauso. Super schicke Grafik und die Physik ist auch nachvollziehbar. Es macht sogar sehr viel Laune, mit Lenkrad zu heizen. Aber der Funke springt nicht so richtig rüber. Die Lust ist recht schnell raus. Die Karriere ist lieblos dahingerotzt.

Trotzdem das beste "moderne" Rennspiel zurzeit.
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Was soll ich den eigentlich noch sagen, ihr habt schon alles aufgegriffen, fasse aber dennoch nochmals zusammen:

1. Ja die Karriere macht wenig Sinn, da sie mehr als Zeitvertreib dient und nicht dazu im Spiel voranzukommen um etwas freizuschalten.

2. Die Fahrzeugauswahl hätte bunter sein können. Zwar sind viel schöne Autos dabei, auch welche die ich besonders schätze, aber ich es mangelt mir unter anderem an Ferrari, Lamborghini und Porsche. Ja ich weiß, es gibt stattdessen Ruf, aber Ruf wäre halt dann die schöne Ergänzung zum Original aus Zugffenhausen. Vielen Dank an EA für die Nicht-Vergabe von Sublizenzen!

3. Realismus. Erstmal stimmen die angegeben Topspeedwerte aus der Realität nicht mit der im Spiel zu erreichenden Höchstgeschwindigkeit überein -> sehr enttäuschend. Bsp: ich bin gestern den Caterham SP/300R auf Le Mans gefahren. Angegeben reale Topspeed 304 km/h. In der Standard Getriebe-Einstellung max. 270 Sachen. Stelle ich die gesamte Achsübersetzung über den Regler um eins mehr zu Höchstgeschwindigkeit schafft er dennoch nicht mehr als 270, da er dann zu träge wird.
Also bitte, das nennen die Realismus -> Blödsinn.
Händlig ist klar besser als bei den beiden Shift-Teilen, aber als Tastatur-Gamer für mich nicht überzeugend genug.

4. Die Grafik ist natürlich bis jetzt das beste was ich gesehen habe, wirklich sehr schön. Jedoch muss ich auch hier wieder Minuspunkte an anderer Stelle geben. Was bringt mir eine echt Rennstrecke in toller grafischer Gestaltung, wenn diese nicht Markenbanner und Plakate aus der Realität enthält -> Das kommt mir wieder dann mehr wie eine ausgedachte Strecke vor, zumal auch die ganzen Marken ausgedacht sind, da diese nicht in der Realität existieren. Das gleiche gilt dann auch für die Lackierungen bei den Autos. Zwar sind einige Realistisch, bei einigen zwar jedoch auf realer Basis aber dann wieder mit diesen unschönen ausgedachten Marken.

Slightly Mad wollte das beste Rennspiel bis dato herausbringen, ist ihnen aber definitiv nur mit den grafischen Effekten gelungen und selbst da ist man mit 'ner AMD-Grafikkarte leider nicht mit vollsten Details unterwegs, da es sonst ruckelt.
Kurzum es wurde zu viel versprochen, jedoch nicht eingehalten. Innocent
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Vielen Dank für Euer zahlreiches, positives Feedback!

Interessant finde ich, dass ihr im großen und ganzen meine Aussagen im Artikel teilt. Immerhin gehen die Meinungen zu pCARS wirklich deutlich auseinander. Es gibt Spieler, die empfinden es als die perfekte Sim und andere sind vom Umfang, der Präsentation und dem Spielgefühl eher enttäuscht.

Mich persönlich stört besonders, dass vorab immer wieder Versprechungen gemacht wurden und das Spiel zig mal verschoben wurde, doch das Ergebnis ein noch immer stark fehlerbehaftetes und irgendwie unfertiges Produkt präsentiert wurde. Erschwerend kommt hinzu, dass bereits jetzt offiziell Geld für den Nachfolger gesammelt wird. Damit hätte ich absolut kein Problem, wenn die Ankündigung dazu nicht gerade mal einen Monat nach Veröffentlichung des aktuellen Spiels gewesen wäre.
Das an einem Nachfolger parallel zu Fehlerbeseitigung des aktuellen Titels gearbeitet wird, ist absolut verständlich. Doch irgendwie ist der Zeitpunkt für die Ankündigung ungeschickt gewählt.

Was die Porsche Lizenz angeht, 19Smoke94: EA vergibt Sublizenzen, doch ich vermute, diese ist sehr teuer. Zudem hat man sich vielleicht ein wenig memmig und ist beleidigt, weil SM sich von EA getrennt hat und ein eigenes Rennspiel auf die Beine gestellt hat. Immerhin hat Microsoft für Forza eine Lizenz bekommen - doch MS wird dafür sicher mächtig was auf den Tisch gelegt haben und hat zudem nur auf der Xbox ein Konkurrenzprodukt. pCARS ist auf allen Plattformen verfügbar und stellt damit eine größere Konkurrenz dar.
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Oh, dann hab ich was missverstanden. Allerdings ist es dennoch eine Frechheit das die Lizenz bei EA erkauft werden muss und nicht direkt beim Herstller. Allen Spielen, die anstatt Porsche Ruf als "Ausweichmöglichkeit" verwenden merke ich dieses Defizit an. Nichts gegen Ruf, sind ja genau so tolle Autos, Aber bei Porsche gibt es dann halt doch das eine oder andere Modell das es bei Ruf nie gegeben hat, ich denke ich muss diese nicht extra erwähnen.

Noch ein Negativpunkt denn ich vorher vergaß:
Diese blöde Gebundenheit an das Steamsystem. Es nervt mich unheimlich mich jedesmal anmelden zu müssen nur um pCars zu spielen und dass wo ich noch nicht mal Onlinegamer bin. Da gibt es vlt. mal Probleme mit den Servern und dann kannste nicht mal Spielen, weilst dich anmelden musst.

Mal ganz nebenbei gefragt, würdet ihr mir Assetto Corsa empfehlen. Ich weiß jetzt nicht ob es auch diese Accountgebundeheit hat, aber wenn es wenigstens ein besseres Spiel ist als pCars, dann kann ich das akzeptieren.
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