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The Crew Test

The Crew im Test: Wild Run - Gesteigerter Fahrspaß zu überhöhtem Preis


Alexander Weißgerber, 05.12.2015
Vor einem Jahr wurde The Crew veröffentlicht. Auch ein Jahr danach beeindruckt die riesige Spielwelt. Und obwohl es auch nach Beendigung der Story noch unzählige Herausforderungen gibt, kann The Crew viele Spieler nicht auf Dauer begeistern. Mit der nun veröffentlichten „Wild Run“ Erweiterung soll das ein Ende haben und neues Leben in The Crew zurück bringen. Ob das gelungen ist zeigt ein Blick auf den DLC für PC.

Altbekanntes aufgefrischt

The Crew: Wild Run Das ich The Crew gespielt habe, liegt schon wieder eine Weile zurück. Ich hatte Spaß an der Story, habe danach noch eine Weile die Umgebung erkundet und die Autos getunt, doch irgendwann war die Luft raus. Klar, es ist beeindruckend, durch das virtuelle Abbild der Vereinigten Staaten zu brettern, und so detailliert wie Ivory Tower das auch umgesetzt hat, irgendwann konnte mich das Open World Rennspiel nicht mehr fesseln. Das hat sich mit der Wild Run Erweiterung zum Teil doch wieder geändert.

Es fängt bereits mit der Grafik an. The Crew ist riesig, sah nett aus und die Grafik war gut aber nicht herausragend. Zwar wird mit dem Wild Run DLC keine Referenz-Grafik geschaffen und dennoch ist es schöner geworden. Vieles nur erkennbar, wenn man genau hinschaut, doch allein die neuen Wetter- und Lichteffekte haben Ihren Reiz. Dazu kommt, die Weitsicht wurde spürbar gesteigert. Jetzt kann man wirklich von Panorama sprechen kann, wenn das Auge über die Landschaft schweift, der Horizont in weiter Ferne liegt und nicht durch einen Dunstschleier verdeckt wird.

Diese Verbesserungen gibt es jedoch auch kostenlos!

The Crew: Wild Run Zusammen mit der Wild Run Erweiterung wurde auch ein Patch veröffentlicht, der grafisch und auch im Bereich der Fahrzeugphysik die gleichen Änderungen mitbringt.

Besser fahren, schneller fahren, anders fahren

Komme ich zur gerade angesprochenen Fahrzeugphysik. Diese ist für The Crew eine echte Bereicherung. Das soll nicht heißen, dass die verbesserte Grafik und neuen Effekte das nicht wären, doch ein Rennspiel lebt bekanntermaßen vom Fahrverhalten. Die Autos steuern sich jetzt spürbar besser. Es macht auf einmal wieder richtig Spaß, mit einem hochgezüchteten Sportwagen PvP Rennen zu bestreiten oder auch bereits erledigte Herausforderungen und sogar alte Missionen noch einmal zu spielen.

Neue Abwechslung

The Crew: Wild Run Schön, dass Ivory Tower hier Hand angelegt und verbessert hat. Doch irgendwie haben das auch die neuen Inhalte in Wild Run notwendig gemacht. Immerhin gibt es jetzt auch Drift-Fahrzeuge, Dragster, Monster Trucks und sogar Motorräder. Genau das, diese neuen Fahrzeugklassen, machen also den Inhalt der knapp dreißig Euro teuren Erweiterung aus.

Damit Monster Trucks, Dragster, Drift-Fahrzeuge und eben auch Motorräder passend eingesetzt werden können, gibt es neu auch den sogenannten Summit. Regelmäßig mit neuen, teils aber auch bekannten Herausforderungen gespickt, muss ich hier Punkte sammeln um in der Weltrangliste aufzusteigen und mir am Ende eines Summit-Zeitraums Geschenke zu sichern.

The Crew: Wild Run Das können neue Aufrüst-Kits sein, virtuelles Geld oder auch neue Autos. Dass man hier wirklich etwas gewinnen kann, konnte ich ziemlich schnell erfahren. Den Summit mit Gold abgeschlossen, gab es als Geschenk einen Lotus Evora.

Der Summit – eine Sammlung von Herausforderungen

Um beim Summit erfolgreich abzuschließen heißt es also, in einem abgesteckten Zeitraum verschiedene Herausforderungen zu absolvieren. Sowohl allein als auch gegen andere menschliche Spieler und zusammen mit der eigenen Crew müssen Beschleunigungsrennen gewonnen, Freifahrt-Stunts abgeschlossen, Monster-Truck Stunts absolviert und Drift-Marathons gewonnen werden.

Für jemanden, der einzig und allein Spaß am Einzelspielermodus von The Crew hat, ist der Summit nichts. Richtig gut Punkte gewinnt man nur dann, wenn man alle Herausforderungen absolviert. Da einige jedoch zwangsweise gegen andere Spieler stattfinden, muss man sich damit also abfinden oder den Summit ignorieren.

The Crew: Wild Run Tut man letzteres, hat man zwar die neuen Fahrzeugklassen, doch das war es auch schon. Ob es auf Dauer Spaß macht, immer nur allein unterwegs zu sein, bezweifle ich. Dafür aber konnten mich sogar die Motorräder motivieren. Eigentlich bin ich viel mehr ein Freund von vier Rädern, doch Wild Run bereitet auch mit den Rennmaschinen und Cross-Motorrädern viel Spaß.

Performance optimiert

Zum Schluss möchte ich noch etwas zur Spiel-Performance sagen. Immerhin wurde auch hier optimiert. Gab es im Hauptspiel noch den einen oder anderen Frame-Drop, gehören diese inzwischen nahezu komplett der Vergangenheit an. In Kombination mit dem verbesserten Fahrverhalten machen Rennen und die Erkundung der Spielwelt somit noch mehr Spaß.
 

Kommentare

 
Bewertung: n/a
 (1)    (0)
Danke für den Bericht. Gerade bei Amazon mit Preisfehler für knapp 7€ gekauft, dafür dürfte es wohl ok sein, wenngleich auch mir die Einzelspieler-Kampagne besser gefiel als die OpenWorld-Herausforderungen.
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Bewertung: n/a
 (0)    (0)
Hoffentlich wird es nicht storniert! Smile
Für 7 Euro aber sicher keine schlechte Entscheidung.

Aktuell habe ich, obwohl ich zu Zeiten des Hauptspiels generell auch mit der Einzelspielergeschichte am meisten Spaß hatte, viel Freude an den Neuerungen.
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