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Alarm für Cobra 11: Das Syndikat Test

Alarm für Cobra 11: Das Syndikat im Test: Köln in Aufruhr - Massig Schrott und jede Menge Action


Alexander Weißgerber, 26.11.2010
Ein Toter auf dem Rücksitz, mit 350 Stundenkilometer auf der Suche nach einem verschollenen Tanklaster, im Auftrag der Polizei eine Bockwurst ausliefern und Kameras über die ganze Stadt verteilt, die alles und jeden beobachten – das ist alles nicht spaßig?
Das kann schon sein, anders jedoch ist es, wenn es sich dabei um die Autobahnpolizisten Semir und Ben handelt, die mit entsprechenden Sprüchen die jeweilige Situation untermalen und bei denen die Action nie zu kurz kommt, weil ständig Blech zerbeult wird und Scheiben zerbersten. Wer dabei nicht schmunzelt und noch mehr auf das Gaspedal tritt, der ist im falschen Spiel, denn hier sollte nicht alles so bierernst genommen werden.

Sie sind zurück, die beiden Polizeibeamten der Autobahnpolizei, die nicht nur im TV erfolgreich gegen Verbrecher, Raser und sonstiges Gesindel ermitteln, sondern auch seit einigen Jahren regelmäßig im November für ordentlich Action sorgen. Mit Alarm für Cobra 11: Das Syndikat hat der Gütersloher Entwickler Synetic erneut ein Action Rennspiel veröffentlicht, welches sowohl Fans der Serie ansprechen soll als auch Freunde von Arcade Racern, die nicht nur wild im Kreis fahren wollen.
Wir haben die Xbox 360 Version von Alarm für Cobra 11: Das Syndikat gespielt und sind dem Syndikat auf die Spur gekommen!

Das hab ich doch schon mal gesehen?

Stadt Köln Zum ersten Mal in der Geschichte der Alarm für Cobra 11 Spiele, seit sie von Synetic entwickelt werden, kommt keine rein fiktive Metropole als Stadtszenario zum Einsatz, sondern es wurde mit vielen bekannten Gebäuden die Stadt Köln nachgebildet. Ihr dürft zwar keine 1:1 Umsetzung erwarten, doch Kenner werden immer wieder Orte finden, die sich eindeutig der Stadt im Ruhrgebiet zuordnen lassen.

Weiterhin es gibt nicht nur die Stadt Köln, sondern wie auch schon in den früheren Teilen der Serie, ein zweites Szenario, bei dem es sich um ein Autobahngebiet handelt, welches auch neben der mehrspurigen Piste jede Menge Landschaft drum herum bietet.

Beide Szenarien sind realistisch umgesetzt, bieten viel Freiraum, sind groß und es macht Spaß, die Umgebung zu erkunden und dabei regelmäßig neue interessante Bereiche zu entdecken.

Der Entdecken Faktor wird in Das Syndikat auch ganz groß geschrieben. Mit der neuen Aufgabe, nicht nur ein paar Gauner sondern gleich ein ganzes Syndikat, das die Stadt Köln versucht mit illegalen Geschäften zu unterwandern, auszuhebeln und die Verbrecher hinter Gitter zu bringen, kommen auch viele Neuerungen auf den Spieler zu.

Fahren mit Spaßfaktor

Gleich zu Beginn macht man Bekanntschaft mit dem neuen Fahrverhalten. Dabei fällt dem versierten AfC11 Spieler sofort auf, dass die Steuerung knackiger als noch bei Highway Nights ist und mehr Fahrzeugkontrolle ermöglicht. Zudem lässt sie mehr das Gefühl aufkommen, den gerade bewegten Wagen wirklich zu fahren. Das Fahrmodell ist weiterhin arcadelastig aber dennoch nachvollziehbar. Das bedeutet auch, Drifts sind präziser und auch das restliche Ansprechverhalten macht mehr Spaß und ist nicht mehr ganz so weich, wie im Vorgänger. Witziger ist hier auch der neue Rütteleffekt des Autos, wenn stark auf die Bremse getreten wird. Zwar setzt das animierte Rütteln relativ früh ein, es muss also nicht notwendigerweise erst eine Vollbremsung hingelegt werden, doch es lockert das Fahrgeschehen stark auf und lässt alles irgendwie lebendiger wirken.

n/a Eine deutlich längere Herausforderung

Hat man sich also hinter das Lenkrad geklemmt und die erste Mission absolviert, wird man anschließend in den Freie Fahrt Modus entlassen und macht Bekanntschaft mit den neuen Minimissionen. Man kann jetzt, wie in den Vorgängern bereits eingeführt, wählen, ob man in der Stadt oder auf dem Autobahnszenario startet, den Wagen bestimmen und los geht’s.
Doch halt, hier zeigt sich auch eine Neuerung im Vergleich zu den Vorgängern. So ist es erstmals möglich, für die Einsätze im Freie Fahrt Modus den Wagen nach eigenem Belieben zu lackieren und auch jede Mission mit jedem Auto starten. Es gibt nicht mehr die Einschränkung auf ein spezielles Fahrzeug, wodurch einiges an unkoordiniertem Suchen, bis man eine Mission gefunden hat, wegfällt.
Hinzu kommt noch, dass dem Spieler jetzt deutlich mehr unter die Arme gegriffen wird und Hinweise den Spielfluss aufrecht halten. Damit behalten auch Einsteiger den Überblick und wissen jederzeit, was sie tun können. Wurde man beispielsweise früher allein gelassen und musste durch stupides ausprobieren herausfinden, in welchem Szenario aktuell eine Mission angeboten wird, bekommt man jetzt sofort den Hinweis eingeblendet, dass in der gewählten Spielumgebung nichts zu holen ist und man in das andere Szenario wechseln sollte um zurück zu Action zu kommen. Das geschieht entweder durch einen Wechsel per Menü oder indem ein Ladepunkt am verschiedenen Punkten des aktuellen Szenarios angefahren wird. Auch Hinweise, dass der Wagen einen kritischen Zustand erreicht hat und wie man diesen reparieren kann, fehlen nicht und helfen deutlich, den Spielspaß aufrecht zu halten.

Doch auch wenn keine Storyspezifischen Missionen auf dem gerade aktiven Gebiet vorhanden sind, tauchen hier zufällig generierte Minimissionen auf, die man annehmen oder ablehnen kann. Doch ganz ohne Hintergrund sind auch diese Zwischenmissionen nicht, denn sie dienen dazu, Leute auf der Fahndungsliste festzunehmen, in U-Haft zu stecken und auszuquetschen – ein weiteres neues Feature, was für eine wesentlich längere Spielzeit und Aufgabenvielfalt sorgt.

Im weiteren Verlauf des Spiels füllt sich die Liste der zur Fahndung ausgeschriebenen Personen und die Geschichte wird vorangetrieben. Mit den Minimissionen werden auch neue Verstecke aufgedeckt, die Syndikatsmitglieder verhaftet und Kameras installiert. Hier greift alles ineinander und ihr baut quasi einen kleinen Überwachungsstaat um das Syndikat auszuhebeln.

Der Alltag der Polizei kann auch eintönig sein

n/a Leider wiederholen sich sowohl die Hauptmissionen als auch die Minimissionen mit der Zeit. Damit kann die Suche und Verfolgung oder Beschattung der Syndikatsmitglieder auf Dauer zu einer recht monotonen Aufgabe werden. Mag der eine oder andere sagen, das Leben der Polizei bei Observationen ist monoton, kann man dennoch behaupten, zuviel davon lassen den Spielspaß auf der Strecke bleiben. Doch auch wenn diese Minimissionen teilweise etwas eintönig sind, werden sie im Fortgang der Geschichte durch neue Missionstypen erweitert. Dabei stehen sowohl bekannte Wegpunktmissionen auf dem Programm als auch Rennen gegen andere Autofahrer, spaßig ist jedoch oftmals der Aufhänger der Missionen. Mal muss eine Bockwurst geliefert werden, ein anderes Mal kann ein Rettungshubschrauber nicht am Krankenhaus landen und ihr müsst ran.

Abseits der reinen Storymissionen müssen auch Nebenjobs erfüllt werden, die dennoch zur Geschichte gehören und außerdem einen deutlichen Pluspunkt im Bereich Logik ausmachen. Zuvor festgenommene Syndikatsmitglieder müssen ins Gefängnis überführt werden, denn die Festnahme allein sorgt nur dafür, dass die Jungs in Untersuchungshaft gestellt werden, nicht jedoch hinter Schwedische Gardinen kommen.

Ein wesentlicher Pluspunkt für Fahrten auf der Autobahn sind die neuen Unterbrechungen der Leitplanken. Musste man früher teilweise mehrere Kilometer fahren um endlich die Straßenseite wechseln zu können, offenbaren sich jetzt stetig Öffnungen in den Leitplanken, so dass man ohne Probleme auf die entgegengesetzte Spur wechseln kann. Das erspart viel Frust, wenn man aus versehen falsch abgebogen ist.

Mehr für die Ohren

Neben dem anfangs angesprochenen neuen Fahrverhalten hat Synetic auch am Sound geschraubt. Hier kommt ein verbesserter Motorsound zum Einsatz, der zwar nicht unbedingt ganz dem original entspricht, jedoch schon deutlich knackiger wirkt als noch in den früheren Teilen. Es war immer ein Manko, dass sich die Autos nicht besonders ansprechend anhörten, hier konnte Synetic also ordentlich dazu gewinnen. Leider steht dazu im Kontrast ein etwas merkwürdiges Schaltgeräusch. Es soll als Einlegen des Ganges dienen, doch das klingt anders.

Stadt Köln Überarbeiteter Look

Auch im Bereich der Darstellung hat sich etwas getan. Insgesamt wirkt alles zwar recht steril und manchmal auch etwas detailarm, was unter anderem an fehlenden Passanten auf der Straße liegt, doch durch den lebendigen, erstmals durch echte Ampelschaltungen auch noch intelligenter agierenden Straßenverkehr und die Synetic-typischen Feinheiten, die immer wieder zum schmunzeln animieren und die Spielwelt sympathisch machen, ist die Stadt kein totes Pflaster.

Definitiv ein Zugewinn für die Optik sind außerdem die neuen Fahrzeugmodelle des Verkehrs. Waren die KI-Gesteuerten Verkehrsteilnehmer in den älteren AfC11 Teilen noch sichtbar polygonreduzierte Begleiter, zeigen sich die Fahrzeugmodelle jetzt wesentlich detaillierter und damit ansehnlicher. Auch die Fahrzeugmodelle der Spielerfahrzeuge sind sehr detailliert ausgefallen und glänzen mit einem noch besseren und realistischeren Schadensmodell als bisher.

Manchmal zu stark ausgeprägt sind die Überblendeffekte - HDR. Kommt man aus einer Unterführung mit hoher Geschwindigkeit geschossen, blickt man lange in grell weißes Licht und hat keine rechte Orientierung.
Weggefallen ist komplett der in Highway Nights erstmals vorhandene Nachtmodus. Vermissen tut man ihn dennoch nicht so sehr, denn die Missionen passen sehr gut zur reinen Tageslicht-Szenerie.

Es ist anzunehmen, dass die PC Version von Alarm für Cobra 11: Das Syndikat optisch noch einiges besser macht als die von uns getestete Xbox 360 Version. Wenn diese erschienen ist, werden wir dazu noch einmal den Vergleich starten.

Ab sofort auch mit Freunden unterwegs

Deathmatch Ein Feature, welches wir aus Ermangelung von anderen menschlichen Spielern aktuell noch nicht testen konnten, ist der erstmals in einem Alarm für Cobra 11 enthaltene Mehrspielermodus. Zu sagen gibt es dazu jedoch, dass es die Spielmodi Rennen, Deathmatch, Checkpoint Rennen und einen Freie Fahrt Modus inklusive Verkehr gibt. Auch ist der Mehrspieler nicht nur über Xbox Live möglich sondern auch per System-Link und Split-Screen an einem Bildschirm.

Update 03.12.2010
Inzwischen wurde auch der Mehrspielermodus genauer getestet und konnte uns überzeugen. Zwar gibt es auch hier noch ein paar Kritikpunkte wie beispielsweise das etwas undurchsichtige Menü für den XBox Live Online Multiplayer, doch besonders die Performance und die Spielbarkeit ansich konnten überzeugen.
Das heißt, trotz dichtem Verkehr und ordentlich Action gibt es keine Lags und die Synchronisation zwischen den einzelnen Mitspielern funktioniert wunderbar.
Egal ob Rennen gefahren werden, in der freien Fahrt die Landschaft erkundet wird, im Deathmatch der Gegner geschrottet oder bei Wegpunktrennen um jeden Punkt gekämpft wird, der Multiplayer macht Spaß und ergänzt Alarm für Cobra 11: Das Syndikat wunderbar. Damit ist auch Langzeitmotivation geboten und das Spiel kann auch über längere Zeit gefallen.
 

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