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Japanische Krönung - Nissan GT-R SpecV
#1
Nissan feilt am GT-R und verpasst seinem neuen Supersportler eine zusätzliche Tuning-Kur. Das exklusive Topmodell SpecV kommt mit feinster Rennsport-Technik und ist nur bei sieben Händlern in Japan zu haben.

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Krönung für den neuen Supersportler aus Fernost: Nissan spendiert dem GT-R eine Extraportion Tuning. Das Resultat trägt den Namen "SpecV" und begeistert mit edelstem Zubehör und Rennsport-Technik.

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Exklusivität garantiert: Der SpecV wird in limitierter Auflage ausschließlich an sieben ausgesuchte Nissan-Händler in Japan ausgegeben. Ab Februar 2009 wird der Turbo-Renner dort die Straßen unsicher machen – zum stolzen Preis von umgerechnet rund 124.250 Euro.

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Eigentlich schade, dass Nissan von diesem exklusiven Straßenrenner nicht auch ein paar Exemplare nach Europa verschifft.

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Aber zum Glück gibt es ja noch den "normalen" GT-R, der ab April 2009 bei den deutschen Nissan-Händlern stehen wird.Nissan GT-R
Mit 81.800 Euro ist der GT-R zwar kein Schnäppchen, aber deutlich günstiger als die Konkurrenz von Porsche und Co.

Genug ist nicht genug – dieses Motto haben sich die Nissan-Entwickler des GT-R auf die Fahne geschrieben. Bereits das Standardmodell begeistert mit jeder Menge Hightech an Bord und brachialer Turbogewalt, umrundete die Nordschleife des Nürburgrings in rasanten 7,29 Minuten. Jetzt legt Nissan nochmals nach und verpasst der jüngsten Generation des Kult-Sportwagens eine gehörige Portion Extra-Sportlichkeit. Das Ergebnis wird ab Februar 2009 unter dem Namen GT-R SpecV die Straßen unsicher machen. Wehrmutstropfen: Das exklusive Topmodell wird ausschließlich an sieben ausgesuchte Nissan-Händler im fernen Japan ausgegeben. Fans des exotischen Turbo-Biests werden also eine weite Reise einplanen müssen, um ein Exemplar zu ergattern. Und natürlich das nötige Kleingeld: 15.750.000 Yen werden fällig – umgerechnet 124.250 Euro.
Dafür gibt's Technik aus dem Rennsport und einen feinen Materialmix: Der Frontgrill besteht komplett aus Carbon, ebenso Heckspoiler und die Lufteinlässe für die Keramikbremsscheiben. Im Innenraum des Nippon-Renners setzt sich die Carbon-Orgie fort. Sitzschalen, Armaturenbrett und Verkleidungen sind aus dem Verbundmaterial gefertigt. Verzichtet wurde dagegen auf die im Standard-GT-R serienmäßigen Notsitze im Fond: Der SpecV ist ein reiner Zweisitzer. Ein technischer Leckerbissen ist der Boost-Schalter am Lenkrad, der die beiden Turbolader kurzzeitig noch stärker unter Druck setzt und dem 485 PS starken V6 zu besserer Beschleunigung verhelfen soll.
Exotisch kommt die Auspuffanlage daher, die komplett mit Titan beschichtet ist. Das Hightech-Material ist extrem leicht und trotzdem sehr widerstandsfähig. Echte Fliegengewichte sind auch die von Nissan-Haustuner Nismo entwickelten Aluräder. Mit Hochleistungsreifen bestückt, sollen sie den GT-R förmlich auf der Straße kleben lassen. Eigentlich schade, dass Nissan von diesem exklusiven Straßenrenner nicht auch ein paar Exemplare nach Europa verschifft. Aber zum Glück bleibt ja noch der "normale" GT-R, der ab April 2009 bei den deutschen Händlern steht. Der hat zwar ein paar Rennsport-Features weniger, aber genauso viel Dampf unter der Haube – und mit 81.800 Euro auch deutlich günstiger.
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Und so sah der direkte Vorgänger aus: 2002 kam der letzte GT-R auf den Markt: mit 2,6-Liter-R6, Twinturbo, 280 PS und Allrad.
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1989 kam bereits die achte Generation mit Reihensechser, 280 Turbo-PS, Allradantrieb.
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Der erste GT-R mit Heckantrieb lief 1969 vom Stapel. Unter der Haube steckte ein 24V-R6 mit 160 PS Heckantrieb, 160 PS und 200 km/h Spitze.
Quelle : AutoBild

Da müssen sich Porsche und Kollegen ganz schön warm anziehen wenn sie da noch ihren Status halten wollen. Ich finde, dass das mehr als nur ein harmloser Versuch ist einen Sportwagen zu bauen Wink
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#2
-Skyline- schrieb:Da müssen sich Porsche und Kollegen ganz schön warm anziehen

Glaube ich nicht.. solange beim GTR das Getriebe bei einem Speed Launch aufgibt. Und das bei einem 80k € Auto.

Das Design des neuen GT-Rs gefällt mir sehr gut. Die typische Coupe Form eben, hat mir schon immer gefallen, und wird mir auch immer gefallen. Vor allem das Heck wirkt in meinen Augen sehr stimmig, mir gefallen diese 4 runden Rückleuchten sehr. Die Fahrleistungen sind natürlich auch nicht ohne, 485 PS sind schon eine klare Ansage.

Wenn ich allerdings die Wahl hätte, würde ich einen R34 oder einen alten GT-R nehmen, so 72er mäßig. Wink
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#3
Wenn ich die Wahl hätte würde ich mich für den R33 entscheiden. Das war der erste GT-R den ich gesehen hab und seit dem war ich scharf drauf^^ Daher ja auch mein Nick.
Ich denke aber schon, dass der GT-R in Deutschland gut ankommen wird. es gibt genug Leute, die sich ein sehr sportliches Auto kaufen wollen aber keinen Porsche mögen oder sich leisten können. Und schwach auf der Brust ist er wirklich nicht, optisch hat auch auch einiges zu bieten.
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#4
Ich glaube auch kaum, dass sich Porsche oder z.B. auch Chevrolet da Sorgen machen müssen.
Porsche steht für sich, denn da ist es allein schon der Name, der die Käufer lockt. Und von der Qualität kann man bei Porsche auch nichts negatives sagen, entsprechend werden sie sich weiter gut verkaufen.
Es sind zwei verschiedene Zielgruppen. Wer einen Porsche kauft, würde keinen Nissan kaufen und umgekehrt genauso.
Auch nicht anders verhält es sich mit Chevrolet und Nissan bzw. Porsche. In Deutschland eher ein Nieschendasein, ist die C6 dennoch einer der günstigeren und dennoch absolut nicht schlechteren Sportwagen. Genug Tests haben gezeigt, dass sich die Corvette nicht verstecken braucht, nur weil sie weniger kostet, im Gegenteil, sie macht eher den Porsche Angst, wie es auch der Nissan tun wird. Big Grin


Bis denne, Han Solo
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#5
Moin,

um mal an die Diskussion anzuknüpfen: Denke auch nicht, dass gerade Porsche da Probleme haben wird, dafür wird halt zuviel Image beim Porsche mitverkauft, die meisten, die sich so ein Auto leisten können, wollen wohl eher nicht mit einem "Nissan" umherfahren... Unter objektiven Gesichtspunkten dürfte es da anders aussehen, wer auf die Performance wert legt, wird im Skyline 'ne vernünftige Alternative zum deutschen Sportwagen-Allerlei gefunden haben, denn da kann einem Porsche sicher schon das Wasser gereicht werden, auch wenn da sicher noch 'ne ganze Menge "German engineering" drinsteckt, allein die Fahrwerksabstimmung a la Röhrl dürfte da wohl überzeugen. Allerdings holen die Japaner auch da auf, was die Fahrten auf der Nordschleife ja zeigten. Wobei der aktuelle Rekord für Serienautos dort meines Wissens nach wiederum von der ZR1 gesetzt wurde. Nun ja, auch die Amis können mithalten, und das unschlagbaren Preis...
[Bild: e46_sig5b5y.jpg]
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#6
Dass die Corvette sich nicht zu verstecken braucht hab ich nie abgestritten. Die Vette ist zwar vom Preis her ziemlich billig, aber auch dort streckt viel Tradition drin. Auch wenn die aktuelle Vette nicht mehr die Klappscheinwerfer hat. Es ist schade, dass die Corvette nur ein Nischendasein fristet, aber trotzdem schon wie sich alle umdrehen wenn sie eine Vette sehen/hören Big Grin
Zum eigentlichen Thema :
Es stimmt schon, dass Porsche einen verdammt guten Namen hat, den hat Nissan aber auch. Zwar nicht im Sportwagenbereich ( zumindest in Deutschland ) aber in anderen Punkten wie Zuversässigkeit. Dann kommt dazu, dass die neue Generation der Bbesser betuchten Kundschaft ja zur " 2fast2Furious" Generation gehören wo gerade der Skyline einen besseren Ruf geniesst als alle Porsche zusammen.
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#7
Sorry für den Doppelpost, aber ich hab da noch was neues gefunden und wollte dazu kein neues Thema eröffnen. Geht ja im Prinzip um das selbe Auto:
[Bild: zyn28fzb.jpg]
Vor 2001 war Nissans Top-Sportler in Europa praktisch unbekannt. In Japan und den USA wurde der Nissan Skyline, später dann GT-R, allerdings mindestens so geschätzt, wie ein Porsche hierzulande. Vor allem der Typ R32 (1989 bis 1993) mit seinem 283 PS starken Reihensechszylinder und Biturbo-Aufladung erfeute sich bei den Tunern großer Beliebtheit. Deshalb wohl auch der Auftritt im ersten Teil von "The Fast and the Furious". Mit der Baureihe R34 und nach diversen Editionen (V-Spec, Nür, GT-R N1) wurde der Skyline 2002 in Rente geschickt. Seit 2008 ist der intern R35 genannte Japan-Porsche wieder da. Mit zeitgemäßer Optik und geänderten Proportionen hat sich der 485 PS starke Nissan GT-R schnell zum Alptraum vieler 911er-Fahrer entwickelt. Wie gehabt stehen natürlich auch die Tuner Schlange, um dem Porsche-Killer ihren persönlichen Stempel aufzudrücken.
[Bild: 2n2dtb9v.jpg]
Das Tuninglabel Wald International ist in der japanischen Heimat und in den USA für optische Retuschen an Luxusfahrzeugen bekannt. Vor allem Anhäger der Marken Mercedes, BMW und Lexus finden bei Wald Zubehör für sämtliche Baureihen. Dem Nissan GT-R rückt Wald mit einem aggressiven Aerodynamik-Kit und viel Carbon zu Leibe. Der 485 PS starke Kracher erhält dabei modifizierte Front- und Heckschürzen sowie einen Schwellerleistensatz. Den serienmäßigen Heckspoiler tauscht der Tuner gegen ein tailliertes Exemplar mit Carbonlippe. Das Herzstück des GT-R, der 3,8-Liter-Sechszylinder, bleibt in Sachen Leistung vorerst unberührt. Abdeckungen und ein Luftsammler aus Carbon sind dennoch erhältlich.

Zele schafft 560 PS per Chip
Auf dem Tokyo Auto Salon 2009 (März) zeigt Zele Performance einen leistungsgesteigerten GT-R. Der Tuner aus Yokohama holt per optimierter Motorelektronik satte 550 PS aus dem 3,8-Liter-Biturbo. Zele Performance verpasst dem GT-R außerdem einen Sportauspuff aus Titan und zimmert dem Sportcoupé massenweise Kohlefaserteile ans Blech. Gewichtsreduzierte Leichtmetallräder und als technischer Leckerbissen ein Differenzialölkühler an der Hinterachse sind weitere Highlights des furiosen Japaners.

Nismo glänzt mit superteurer Performance

Mit Werksgarantie und entsprechend teuer: 38.000 Euro kosten die Tuningmaßnahmen von Nismo.
Mit Garantieproblemen hat Nissan-Haustuner Nismo nicht zu kämpfen, zumal die Performance-Profis sowieso auf mehr Leistung verzichten. Nismo rät Tuningwilligen eher zum offiziellen Sportpaket für den Nachfolger des legendären Skyline und lässt sich die Technik mit umgerechnet 38.000 Euro – wohlgemerkt ohne Nissan GT-R – teuer bezahlen. Im Paket enthalten sind ein regulierbares Bilstein-Fahrwerk und geschmiedete Leichtmetallräder. Außerdem klemmen Fahrer und Beifahrer in abgespeckten Sport-Recaros und sind von allerlei Carbon-Applikationen umgeben. Nismo platziert wie Tuner Zele am Heck des GT-R eine Sportauspuffanlage aus hochwertigem Titan. Natürlich mit Werksgarantie. Vorteil, Nismo.

[Bild: 5kjp23zm.jpg]

Das hört sich alles interessant an. Schade ist aber, das der Nismo jetzt auch im Preis mit Porsche mithalten will....
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