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KartSim: Entwickler Zach Griffin plaudert im Interview über viele Details

25.01.2012 um 10:30 Uhr
NewsDie Beta wurde verschoben aber die Entwicklung schreitet gut voran. Nun hat Zach Griffin in einem Interview Rede und Antwort gestanden und lässt uns einen Blick hinter die Kulissen werfen.
Einige interessante Details zur Go-Kart Simulation KartSim werden dabei angesprochen.
Noch ist es nicht möglich, sich selber hinter das Steuer eines virtuellen Karts im Rennspiel KartSim zu setzen. Dennoch wird es nicht mehr besonders lange dauern. In der Zwischenzeit hat der Entwickler Zach Griffin der Australischen Webseite games.on.net in einem Interview Rede und Antwort gestanden und dabei jede Menge Details ausgeplaudert.

n/a Für viele Rennspiel-Fans stellt sich die Frage, was das Besondere an einem Kart Rennspiel sein soll. Immerhin gibt es andere Größen die dem Spieler ermöglichen Autos zu fahren, die man sich im echten Leben womöglich nie leisten könnte. Doch der große Unterschied ist lauf Zach Griffin, dass beim Kart Rennsport ein vollkommen anderes Erlebnis möglich ist: "Die Fahrer müssen alle 3-5 Sekunden eine Kurve bewältigen und dazwischen wird mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h gefahren wobei man direkt an der Stoßstange des Vorausfahrenden klebt." Das ist seiner Meinung nach auch der Grund, weswegen Formel 1 Fahrer wie Schumacher, Alonso oder Senna trotz ihrer herausragenden Karriere in der Königsklasse immer wieder im Cockpit eines Karts Platz genommen haben.

Genau das ist der Grund, warum Zach Griffin seit über fünf Jahren an KartSim arbeitet. Ein anderes, wesentlich intensiveres und dazu mit einem bislang unerreichten Grad an Realismus gewürzten Spielgefühls. Er geht sogar so weit zu sagen "es ist schwer sich wieder mit anderen Rennspielen zu beschäftigen, wenn man einmal KartSim gefahren ist", wobei Griffin sich auf Titel wie Gran Turismo 5 oder Forza Motorsport 4 bezieht.

Doch was ist an KartSim anders als die Simulation von Go-Karts in anderen Rennspielen? Diese Frage beantwortet Zach Griffin damit, dass er sagt in anderen Spielen wird in der Regel die normale Fahrzeugphysik genutzt, die Settings für das Gefährt angepasst und fertig ist das Kart. Das jedoch sei alles andere als realistisch, im Gegenteil, es ist falsch. "KartSim nutzt die Finite Elemente Methode (FEM) um das Chassis des Karts zu simulieren zur Lenkrgeometrie zu simulieren."
Damit lassen sich unzählige Parameter separat einstellen und berechnen, die den Spieler dazu zwingen, je nach Bodenbeschaffenheit die Aufhängung des Karts einzustellen.

Auch in Bezug auf die Netzwerkprogrammierung musste Zach Griffin jede Menge neu programmieren. Zwar bietet die Unity Engine bereits einen Netzwerkcode, doch dieser ist nach seiner Aussage nicht mächtig genug um 30 Spieler gleichzeitig zu berechnen.

n/a Bei der Umsetzung der Rennstrecken kam fast ausschließlich eine Laserscan Technologie zum Einsatz. Das heißt, mittels Laserscan wurden die Strecken abgetastet und daraus eine Punktwolke erstellt, die eine millimetergenaue Darstellung ermöglicht. Dazu kommen Telemtriedaten von Karts aufgezeichnet bei der Umrundung der Strecken als auch tausende von Fotos zur Erstellung der Texturen.

Für ein authentisches Fahrgefühl werden außerdem die Simulation des Wetters als auch die der Reifen genutzt. "KartSim simuliert beide Elemente mit unterschiedlichem Wetter und Reifen die sich entsprechend dem Fahrstil des Spielers verhalten. Der Spieler muss immer ein Auge auf den Himmel haben um eventuell aufkommenden Regen und damit verbundene Reifenwahl zu berücksichtigen."

Ein Blick in die Zukunft werfend sagt Zach Griffin zum Thema Ausrichtung und Renntypen in KartSim: "Die primäre Kategorie in der finalen Version werden Rundstrecken-Rennen sein aber dennoch halte ich Ausschau nach anderen Renntypen für zukünftige Erweiterungen. Insbesondere Ovalstrecken und 'Dirt Racing' weil sie sich stark von den normalen abheben. Superkarts sind ebenso interessant und könnten in der Zukunft im Spiel auftauchen."

Nachdem der Start der KartSim Beta Anfang Januar verschoben wurde, weil unerwartete Bugs im Spiel aufgetaucht sind, stellt sich für viele Fans die Frage, wie es weiter geht und wann endlich mit einer ersten Runde gerechnet werden kann. "Es läuft sehr gut und es gibt nur noch eine kurze Liste mit Bugs die behoben werden müssen als auch finalen Features die ins Spiel sollen. Dazu habe ich ein hervorragendes Testteam aufgestellt welches dafür sorgen wird, dass das Endprodukt so fehlerfrei wie möglich sein wird. Außerdem bin ich gerade dabei das globale Netzwerk fertig zu stellen auf dem die Daten aller Spieler gespeichert werden als auch andere Dienste wie die In-Game Werbung und das Player-Skin System."

Es sieht also gut aus. Demnach wird KartSim nicht mehr lange auf sich warten lassen und allem Anschein nach ein vollkommen neues und außergewöhnliches Go-Kart Erlebnis bieten.
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