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F1 2014 Test

F1 2014 im Test: Lauwarmer Aufguss


Frank Gerlach, 16.11.2014
Auch dieses Jahr gibt es wieder einen neuen Teil der F1-Spielereihe von Codemasters. Doch gleich vorweg: Es hat sich nicht viel getan. Deshalb sei auf die Testberichte der vergangenen Jahre verwiesen. Hier werden vor allem Punkte erwähnt, die vorher nicht erwähnt wurden, oder was unter Umständen zum ersten Mal aufgefallen ist.

Wurde man in den beiden Vorgängern noch mit einem Young Drivers Test begrüßt, der einem das Fahren näher brachte und die Schwierigkeit anhand der Leistungen individuell festlegte, gibt es nun nur noch einen schnöden Einstufungstest. Dieser besteht nur aus einer schnellen Runde in Monza. Beim Spielstart wird man ohne Vorbereitung direkt ins Cockpit geworfen und geht auf die fliegende Runde. Davor hatte man keine Möglichkeit irgendwelche Einstellungen vorzunehmen, somit ist also auch noch die Standardsteuerung mit Tastatur gewählt. Diese muss man nun im Pausenmenü vornehmen. Man kann den Einstufungstest aber auch überspringen oder zu jedem beliebigen Zeitpunkt später vornehmen.

n/a Beim Thema Steuerung fällt auf, dass das Gaspedal nun offenbar aufgrund der Turbomotoren empfindlicher geworden ist. Es empfiehlt sich also, die Traktionskontrolle wenigstens auf mittlere Stufe einzustellen, da man sonst mit einem sehr nervösen Heck zu kämpfen hat und Dreher fast unvermeidbar sind. Mit den Turbomotoren ist auch das KERS verschwunden. Das neue ERS ist nun nicht mehr vom Fahrer beeinflussbar. Weiterhin gibt es aber das DRS als Überholhilfe, welches man bei Bedarf aktivieren kann… Kann? Nein! Denn obwohl in der Steuerung eine Taste für DRS vorgesehen und eingestellt ist, hat diese keinen Effekt, da DRS immer automatisch aktiviert wird, sobald man es verwenden darf. Geradezu ironisch, dass man am Boxenfunk daran erinnert wird, DRS zu verwenden. Der gesamte Boxenfunk ist ebenso nervig wie eh und je, doch dazu später mehr.

Nun starten wir in die Karriere. Wir entscheiden uns für Williams und haben somit die Ehre, ein Cockpit neben dem 39-Sekunden-Weltmeister Felipe Massa zu haben. Gefahren wird mit Lenkrad mit mittlerer Traktionskontrolle auf Schwierigkeit „Profi“. Zuerst fällt auf, dass es nur noch eine Trainingssession à 60 Minuten gibt, selbst wenn man das komplette Rennwochenende ausgewählt hat. Gerade wenn man sich gern intensiv mit der Strecke vertraut machen möchte, reicht – je nach Schwierigkeit und Talent - eine Stunde unter Umständen nicht aus, um sich adäquat auf das Qualifying vorzubereiten. Wir haben aber ausreichend Talent und nur aufgrund eines Fahrfehlers starten wird das Rennen „nur“ von Rang 2.

Dank eines guten Starts und sehr defensiven Gegnern, finden wir uns direkt auf Platz 1 wieder und können diese Position auch halten. Den Boxenfunk haben wir auf „wichtige“ Mitteilungen gestellt, wodurch wir während des gesamten Rennens nur einmal angefunkt werden, als wir zum planmäßigen Boxenstopp hereinkommen sollen. Dieser verfügt wie gewohnt über eine automatische Steuerung, die man ausschalten kann – man kann es aber auch lassen. Denn einen Effekt hat diese Option immer noch nicht. In der Boxengasse hat man nicht den geringsten Einfluss auf die Fahrt. Außerdem gibt es keine Unsafe Releases, da sich kreuzende Boliden einfach zu Ghosts werden.

n/a Haben wir vor dem Boxenstopp noch gegen Hamilton und Magnussen gekämpft, ist anschließend unser Teamkollege direkt hinter uns. Und nachdem die restlichen Fahrer reingekommen sind, liegen wir nun auf Rang 1 und 2 und es gelingt uns, diese Positionen bis zum Schluss zu halten. Doppelsieg für Williams! Traumstart! Direkt nach dem Ziel wird einem wie gewohnt die Kontrolle entrissen. Man sieht lediglich noch ein paar Animationen, wie man jubelt, bevor man in der Ergebnistabelle landet.

Das zweite Rennwochenende in Malaysia beginnt mit Regen und es fällt schwer, sich an die Strecke zu gewöhnen. Und da man eben nur dieses eine Training hat, ist man eher schlecht auf das Qualifying vorbereitet, welches trocken ist. Trotzdem gelingt es uns den Wagen auf Pole zu stellen. Aufgrund unserer guten Leistungen, wird im Rennen nun nichts Geringeres als der Sieg von uns erwartet. Die Vorzeichen dafür sind aber denkbar schlecht, da es regnet und das Qualifying mit einem Trockensetup bestritten wurde. Für das Rennen darf lediglich der Frontflügel verstellt werden.

n/a Wir erwischen den Start gut und bleiben vorn. Aufgrund der geringen Aggressivität der Gegner können wir den ersten Platz behaupten, obwohl wir wie auf rohen Eiern fahren und gewaltig unter Druck geraten. Da die Strecke langsam abtrocknet, entscheiden wir uns auf Intermediates zu wechseln. Bei den „wichtigen“ Boxennachrichten ist die Information, wann dafür der richtige Zeitpunkt ist, aber nicht enthalten. Bis dato haben wir vom Renningenieur noch gar keine Anweisungen erhalten und wurden – im wahrsten Sinne des Wortes – im Regen stehen gelassen.

Auf frischen Reifen gelingt es uns nun, das Tempo gut mitzugehen. Kurz nach dem Stopp funkt uns nun zum ersten Mal die Box an und fordert uns zu einem Boxenstopp auf, der ursprünglich geplant war. Eine Information, welche Reifen man denn aufziehen möchte, gibt es nicht, obwohl es bei diesen wechselhaften Bedingungen sicher interessant wäre. Kurz darauf kommen wir dann doch nochmals rein und wechseln auf die harten Trockenreifen, welche man über das Dropdownmenü auswählen kann, womöglich hätten wir sonst wieder Intermediates oder gar Regenreifen bekommen, wie vor dem Rennen festgelegt.

n/a Mit diesem Satz Reifen wollen wir nun bis zum Schluss durchfahren. Interessanterweise sind wir nach dem Stopp wieder direkt vor unserem Teamkollegen. Nun fahren wir den Rest des Rennens unspektakulär zu Ende und gewinnen noch ein paar Postionen durch Leute, die nach uns stoppen. Kurz vor Rennende funkt uns die Box abermals an mit der Aufforderung zum Reifenwechsel. Diese ignorieren wir aber, da die Reifen noch gut sind und das Rennen fast beendet ist. Am Ende freuen wir uns über einen hart erarbeiteten 4. Platz. Der anschließende Einspieler, der uns mit gesenktem, schüttelndem Haupt in der Box zeigt, sagt uns allerdings, dass wir uns nicht freuen dürfen, schließlich war der Sieg das Ziel.

n/a Außerdem sind wir auch für einen Grand Prix in Austin in die Rolle von Sergio Perez geschlüpft. Nachdem wir uns an die Strecke gewöhnt haben, können wir mit den Mercedes um die Pole kämpfen. In dem „Kurz-Qualifying“, welches kurioserweise ein komplettes Qualifying mit allen 3 Sessions umfasst, gelingt es uns Platz 3 zu ergattern. Beim Start schieben wir uns auf Platz 2 und können diesen halten. Nach dem Boxenstopp finden wir uns hinter den beiden Mercedes und – inzwischen nicht mehr überraschend – direkt vor unserem Teamkollegen Nico Hülkenberg wieder. Es gelingt uns Rosberg unter Druck zu setzen und ihn in einen Fehler zu treiben. So schließen wir das Rennen auf Platz 2 ab.
 

Kommentare

 
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Ich kann nur zustimmen, würde das ganze aber noch deutlicher formulieren: es hat sich absolut nichts getan, das Pack mit den klassischen F1-Wagen und Strecken wurde komplett weggelassen (solange es unser geldgeiler Lieblingsentwickler Codemasters nicht erneut als DLC bringt). Wer die 2014er Saison spielen will sollte lieber diese Mod nutzen, die in F1 2013 sämtliche Wagen und Fahrer einfügt:  [Link]
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Edited by Ruf98 (Nov. 17, 2014 at 5:15 PM)
 
 
 

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