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Race Driver: GRID 2: Codemasters äußert sich zur fehlenden Cockpit-Ansicht

Aug. 15, 2012 at 9:30 AM
NewsAuch wenn GRID 2 realistischer werden soll, die Cockpitansicht fehlt.
Diese Ankündigung hat die Gemüter erregt und dennoch steht Codemasters zu seiner Entscheidung. Wie diese begründet wird könnt ihr aus einer aktuellen Stellungnahme des Executive Producers Clive Moody erfahren.
Die fehlende Cockpitansicht in GRID 2 hat die Gemüter der Rennspielfans erhitzt. Nicht nur hier bei uns sondern weltweit gab es viel Aufruhr und Kritik gegenüber Codemasters Racing. Das dem britischen Entwickler die Meinung der Fans nicht egal ist zeigt ein offizielles Statement des Executive Producer Clive Moody.

Darin spricht er klar aus, dass Codemasters Racing Entscheidungen zum Spieldesign nicht einfach so oder mal eben schnell trifft. Alles wird gründlich durchdacht und besprochen und die Entwickler sind sich voll und ganz bewusst, welche liebe in der Community für GRID besteht.

Seiner Aussage nach, besteht in der Community auch eine gewisse Unklarheit darüber, wie Codemasters Daten sammelt die dabei helfen, Entscheidungen für künftige Entwicklungen zu treffen. Demnach wertet Codemasters Racing sowohl Daten aus Umfragen aus als auch besonders viele Informationen basierend auf Daten die auf den Servern gespeichert werden, wenn die Spieler ein Codemasters Rennspiel spielen.

Basierend auf den Aufzeichnungen direkt von den Game-Servern spricht die Zahl der Cockpit-Spieler klar gegen eine Umsetzung in Race Driver: GRID 2. In Zahlen heißt das: nur 5 Prozent aller Codemasters Rennspiele Spieler nutzen die Cockpitansicht.

n/a Die Entscheidung in GRID 2 keine Cockpitansicht zu implementieren fiel sicher nicht leicht und dennoch war sie einfacher zu treffen als andere. Doch es entstehen damit nicht nur Nachteile (für gerade einmal 5% aller Spieler) sondern insbesondere auch Vorteile (für die restlichen 95%). Die Umsetzung einer Cockpitperspektive erfordert Zeit und vor allem beim Spieler viel Rechenleistung. Wenn diese nicht berechnet werden muss, bleibt mehr Rechenpower für andere Inhalte übrig.

Somit werden die Fahrzeugmodelle detaillierter und auch die Umgebungsgrafik profitiert von der zusätzlich zur Verfügung stehenden Rechenleistung.

Weitere Details und somit die vollständige Stellungnahme von Clive Moody findet ihr im Anschluss.

First of all, it's important to say that every design decision we make is done with a lot of careful consideration and not taken lightly. We're acutely aware of the love there is for GRID in our community and we want to deliver the best possible experience for everyone.

There seems to be some confusion about where we get our data from to help us make these decisions. While we do use research and focus groups, the most important data source for us is the enormous amount of telemetry data we can obtain from our servers that tells us exactly how and what our players are doing across all our games. So it's not a case of just a sample of people we've spoken to in research, it's a fact that only 5% of Codemasters Racing game players ever used the in-car view.

We certainly don't want to alienate any of our fans we want to deliver truly exciting features that 100% of our players will enjoy. Videogame development is always about trade-offs and in this case, taking the hard decision to lose the in-car views for 5% of our players (and remember we still have bonnet cam and bumper cam, which many people with racing wheels use), is something we felt was more beneficial to everyone. They are expensive to run due to the requirement for high-resolution interior textures which are seen close-up and require a considerable amount of in-game memory (to store) and processing (to render).

What this means in practice is that the benefit to our vehicle models, environment models and the hundreds of other things in the environment sapping memory, is huge. By making this educated call, we can use the extra available memory to make the on-track racing a truly mind-blowingly immersive experience.

For example, we can author and run higher resolution vehicle models with more detailed geometry. We can feature higher resolution external vehicle textures and work further detail into our environment textures. We can dedicate more processing power to our improved physics systems, integral to the GRID 2 experience, and push other systems to the next level, such as particles and real-time lighting. And there are many more benefits.

One final point to make is that we're at the tail-end of the current console generation. We're now incredibly familiar with the current hardware and have reached the point that we’re getting EVERYTHING possible from it. We're dedicated to pushing GRID 2 to the next level, making it the definitive racing game on this generation of hardware. Dropping a lesser-used feature such as interior cam frees up the memory and processing power to push the more prominent systems to the next level is a tough decision but it's one we felt had to be made, for the benefit of the majority of players.

If you're still not convinced, all I ask is that you wait and see what we've got to show you. We've only scratched the surface of what we've got to show you on GRID 2 - there's lots more to coming in the months to follow and I genuinely think that you'll really enjoy it. Come and see for yourself at Eurogamer Expo.

Executive Producer Clive Moody


GRID 2 erscheint 2013 für PC, Xbox 360 und Playstation 3. Einen genauen Veröffentlichungstermin hat Codemasters bislang nicht genannt.
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Kommentare

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Nur 5%? Kann ich mir schwer vorstellen...
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So wie sich das anhört 5% der Onlinespieler - Offline ist da ja vielleicht ne andere Geschichte.

Das fehlende Cockpit ist aber wohl nichts woran man noch rütteln kann. NAchträglich alle Autos mit Cockpits zu versehen, ist wohl nichts, was Codemasters sich noch erlauben kann/will.

Ich hoffe aber mal, dass sie sich bis GRiD3 noch wieder umentscheiden, denn dann haben sie ja genug Recourcen auf der Xbox8
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Online fährt man ja (buchstäblich) besser als mit Cockpit-Ansicht, das finde ich auch selber (spiele fast nur offline) bei DiRT 2, 3, NFS Shift 1 und 2 und weiteren Rennspielen mit Cockpitansicht, die verwende ich fast nur, wenn ich ein bisschen rumcruisen und die Grafik genießen will.
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Das spiel fliegt mit dieser Entscheidung definitiv von meiner Wunschliste und kann kein ehrenwerter Grid Nachfolger werden. Eine Cockpitansicht ist in modernen Rennspielen ein "must have", auch wenn sie von weniger Spielern genutzt wird. Ich nutze diese fast ausschließlich und selbst als ich früher noch ein strenger Nutzer der Verfolgerperspektive war, so war es stets eine nette Möglichkeit trotzdem mal das Fahrzeug von innen kennenlernen zu können. Ich weiß weder woher diese schmalen 5% kommen, noch kann ich die Gründe nachvollziehen, mit denen versucht wird, diese Entscheidung positiv zu unterstreichen. Grid war seinerzeit jedenfalls ein technologischer Meilenstein (persönliche Meinung), bei dem auch nicht zugunsten einer geringeren Hardwareauslastung auf nette Details, wie eine Cockpitansicht verzichtet wurde. Das Argument, dass diese Ersparnis im neuen Grid Teil auch noch eine kürzere Entwicklungszeit mit sich bringt, unterstreicht, finde ich, hervorragend, dass sparen auf Kosten der Spieler an erster Stelle steht, denn am Ende kostet es trotzdem 50€. Da warte ich doch lieber bis ein Spiel komplett fertig ist, auch wenn es länger dauert und freue mich dann zum gleichen Preis über viele schöne Details.
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Ich denke auch, dass die 5% nicht die tatsächlichen Verhältnisse widerspiegeln. So ist es doch so, dass man Online mit der Cockpitansicht oft Nachteile hat, da die Übersicht einfach schlechter ist und so auch viele Cockpitfahrer in der Verfolgerperspektive spielen.

Ich finde diese Entscheidung auch falsch.
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Edited by FraG (16.08.2012 um 8:45 Uhr)
 
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Persönlich finde ich es auch sehr schade, dass eine Cockpitansicht fehlt. Das diese online weniger genutzt wird als offline, kann ich aus eigener Erfahrung nicht bestätigen, doch das ist immer subjektiv. Die Zahl 5% kann ich hingegen nachvollziehen und glaube ich ehrlich gesagt sogar. Nicht nur online sondern auch offline verwenden unglaublich viele Spieler keine Cockpitansicht. Die Zahlen selber wird Codemasters auch sicher nicht nur aus dem Online Modus haben und sie basieren nicht nur auf GRID sondern auf allen Codemasters Titeln der letzten Jahre.
Schade ist es also auf jeden Fall, das GRID 2 deswegen schlechter wird, wage ich zu bezweifeln. Was mich viel mehr skeptisch macht ist das in letzter Zeit bei Codemasters massiv zu sehende Recyclen von Inhalten aus "alten" Spielen in neuen Titeln. Da werden immer wieder die gleichen Strecken genommen und nur minimal abgewandelt oder auch die gleichen Autos genutzt, die am Ende nichts Neues mehr darstellen. Hier muss gründlich gearbeitet werden denn genau das ist der aus meiner Sicht aktuell größte Manko bei Codemasters Racing, die trotz dem kompletten Fokus auf Rennspiele zu viel wiederverwerten.
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Hat man bei DiRT3 gut gemerkt, viele der Autos gab es schon in Teil 1 und 2, aber dann durfte man nochmal Geld dafür bezahlen Sad
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