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F1 2012 Test

F1 2012 im Test: Neues Jahr, neue Features, neues Glück!


Sebastian G., 03.10.2012
Jeder Auto-Rennfahrer träumt davon, einmal in die Königsklasse, die Formel 1, aufzusteigen. Hat man es als solcher dann endlich einmal durch die hochrangigen Nachwuchsklassen dieser Welt geschafft, so wartet ein letzter Test vor dem Aufstieg in die Königsklasse: Der sogenannte Young Drivers Test. Mit diesem kann der Aufstieg in die Formel 1 beginnen – und so ist es auch im brandneuen Ableger der F1 Serie von Codemasters: F1 2012. Was der britische Entwickler gegenüber dem Vorjahrestitel geändert hat, welche Einschnitte in Bezug auf den Spielspaß zu erwarten sind und wo F1 2012 dagegen besonders punktet, haben wir anhand der PC Version genauer beleuchtet.

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Bereits der dritte Titel in der Formel 1 Serie, die seit 2010 von Codemasters entwickelt wird, symbolisiert F1 2012 einen großen Schritt nach vorn. Standen bislang nur Standard-Modi wie Karriere, Schnell-Rennen und Zeitfahren zur Auswahl, wurde für den neuesten Serien-Ableger tiefer in die Feature-Kiste gegriffen und so warten neben den bekannten Modi jede Menge neuer Möglichkeiten, euer Können zu beweisen, auf euch.

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Die bedeutendste von diesen ist wohl der Young Drivers Test – Sowohl in der Realität als auch im Spiel bildet dieser euer Sprungbrett in die Königsklasse: Er macht euch mit den Grundlagen von Steuerung und Fahrphysik vertraut und lässt euch erste Erfahrung sammeln bevor es mit Karriere-Modus oder weiteren, neuen Modi zur Sache geht.


Young Drivers Test / Tutorial

Wir suchen uns also zunächst eines der drei Top-Teams, Ferrari, McLaren oder Red Bull, aus und begeben uns zur ersten Ausfahrt zum Yas Marina Circuit in Abu Dhabi, wo einfache Übungen sowie Videos auf uns warten – Der Test dient nicht nur dazu, das Spielerlebnis so realistisch wie möglich zu gestalten sondern auch als Tutorial und zur Selbsteinschätzung.
Nachdem wir einige Fragen beantwortet haben, die mehr oder weniger versteckt den Schwierigkeitsgrad festlegen, geht es zum ersten System-Check: Wir machen uns mit der Steuerung vertraut und lernen, Gas und Bremse sowie Lenkung und Gangschaltung zu bedienen.

Beim zweiten Test geht es endlich auf die Strecke, wo wir uns langsam an immer schwierigere Herausforderungen herantasten. Fahren wir zunächst nur geradeaus, so geht es schon bald darum, so schnell wie möglich bestimmte Kurvenkombinationen zu absolvieren.
Sind ein paar dieser Herausforderungen vollbracht sowie einige Einführungs-Videos angeschaut, geht es auch schon in den 2. Tag des Young Drivers Tests und wir kommen in Berührung mit dem verstellbaren Heckflügel (DRS) und dem KERS-System, die wir in weiteren kurzen Prüfungen für eine noch bessere Performance einsetzen.

n/a Den krönenden Abschluss des Tests bietet dann eine Ein-Runden-Herausforderung, in der wir alles bislang gelernte unter Zeitdruck umsetzen müssen. Haben wir bislang jedwede Anforderung ausfüllen können, ist dies hier besonders wichtig – Schaffen wir in allen Herausforderungen auf Zeit die Gold-Medaille, schalten wir 6 Teams für den Start unserer Karriere frei. Schaffen wir weniger, müssen wir uns erst einmal mit den Hinterbänkler-Teams zufrieden geben, was aber kaum ein da die Unterschiede zwischen den Fahrzeugen in Spielerhand fast zu vernachlässigen sind.

Insgesamt bildet das als Drivers Test verkleidete Tutorial eine gute Grundlage für aufstrebende Hobby-Rennfahrer – Anfängern wird das Fahren von Grund an vermittelt während erfahrenen Spielern in keinem Moment langweilig wird – Soweit also eine optimale Mischung.


Karriere-Modus

n/a Pragmatische Menüführung statt mittendrin-Gefühl: Wurde uns in vergangenen F1 Spielen noch ein Motorhome als Unterkunft an Grand-Prix Wochenenden zur Verfügung gestellt, hat man in der neuesten Auflage der F1-Serie auf ein solches Feature verzichtet und alle Optionen stehen in einem übersichtlichen Menü zur Verfügung. Hier finden wir E-Mails, den Rennkalender, der als Event-Wahl fungiert sowie die aktuelle Punktetabelle. Zudem wird zu jeder Strecke ein Vorstellungsvideo mit Infos zu Kurvengeschwindigkeiten und Gangwahl angeboten.

Ein wenig geht schon das mittendrin-Gefühl verloren, denn gerade die Inszenierung mit Interviews, Fahrerlager, Wohnwagen und dem ganzen Rummel drumherum fehlt ein wenig. Codemasters legt zwar deutlich mehr den Fokus auf leichte Bedienbarkeit in den Menüs, das besondere Flair des Vorgängers geht hingegen verloren.

Doch einmal damit abgefunden, wird noch schnell gewählt, wie lange Rennen und Qualifikation sein sollen und es geht endlich ab zurück auf die Piste, zum ersten Rennen der Saison in Melbourne!

Altbekannter Rennstart

Nach dem im Vergleich zu den Vorgängern unveränderten Ladebildschirm mit Impressionen der Strecke und Boxenanlage geht es also ins Qualifying und ab ins Auto. Hier haben wir die Wahl zwischen Reifen, Einstellungen und unserem Renningenieur, über den wir uns auch auf die Strecke begeben können – Das ganze ist leicht durchschaubar, Spieler der Vorgänger sollten sich sofort zurechtfinden, denn neu ist hier fast nichts.

Nun denn, wir wählen die Option-Reifen (Weicher) und fahren nach rechts aus der Box. DRS steht uns in der Qualifikation zur Verfügung wann wir möchten, KERS ist aber auch hier auf 6.6 Sekunden pro Runde begrenzt.

n/a Auf kalten Reifen ist zunächst Vorsicht geboten: Rennreifen entwickeln erst bei Temperaturen um 100°C optimalen Grip und bis diese erreicht sind dauert es schon einmal eine Runde. Wir tasten uns auf unserer Einführungs-Runde dafür schon langsam ans Limit heran und versuchen uns Bremspunkte einzuprägen, die uns die variable Ideallinie vorgibt. Haben wir die Runde geschafft, betätigen wir beim einfahren auf die Start-Ziel-Gerade die beiden Knöpfe für KERS und DRS und fliegen in unsere schnelle Runde. Jetzt bloß nicht den Bremspunkt verpassen, dafür aber den Scheitelpunkt treffen und nicht zu früh aufs Gas!

Bei knapp 150 öffnen wir den Heckflügel wieder, aktivieren noch ein wenig KERS und fliegen auf die nächste Haarnadel zu: Bremspunkt verpasst, jetzt heißt es noch so hart wie möglich bremsen – ein Vorderreifen blockiert und wir rodeln ins Kiesbett – alle Reifen sind schmutzig und unsere schnelle Runde ist dahin.

Bitte noch einmal

n/a Hier bietet Codemasters seit DiRT ein praktisches Feature: Wir aktivieren die Wiederholung und steigen vor dem Bremspunkt wieder ein – Diesmal erwischen wir ihn richtig und bekommen die Kurve. Nach diesem Schreckmoment schaffen wir die restliche Runde fehlerfrei: Erst einmal Platz 1 im Sauber!
Während die KI noch ihre Runden dreht, kehren wir zurück zur Box und spulen die Zeit vor – Mit am Ende Platz 4 erreichen wir ein Top-Ergebnis für unser erstes Qualifying!

Weiter geht es mit dem Rennen – wir haben uns für die kürzeste Option entschieden: 3 Runden. Mit Platz 4 müssen wir wie der Rest der Top 10 unsere weichen Reifen aus dem Qualifying noch einmal auftragen – Kein Problem bei 3 Runden, bei längeren Rennen ist aber vor dem Boxenstop deutlich zu spüren und zu erkennen, dass die Reifen deutlich gelitten haben.

Im Grid angekommen sehen wir die Startampel angehen. Ab in den ersten Gang, die Drehzahl kurz vorm Limiter und das KERS bereithalten.
Die Lichter gehen aus, wir erwischen einen perfekten Start, lösen dazu ab etwa 50 km/h unser KERS aus um eine optimale Beschleunigung zu erzielen und fahren tatsächlich bereits auf Platz 2 in die 1. Kurve ein. Über die nächsten drei Runden geben wir unser Bestes und können in der letzten Runde den vorn fahrenden Vettel schnappen: Sieg im ersten Rennen, davon träumt jeder Rennfahrer!

In den folgenden Spielstunden fahren wir auf ähnliche Weise auf den Strecken dieser Welt um eine möglichst gute Platzierung in der Weltmeisterschafts-Wertung oder sogar um die Krone, bekommen Angebote anderer Teams und versuchen unseren Teamkollegen zu schlagen um Privilegien im Team zu bekommen.


Neue Spielmodi braucht das Land!

Neben Karriere und Young Drivers Test stehen 6 weitere Modi zur Auswahl - Schnelles Rennen, Mehrspieler-Modus, die Saison-Herausforderung, der Champions-Modus sowie Time Attack und Time Trial. Während der direkte Vorgänger F1 2011 nur die üblichen Modi Schnell-Rennen, die beiden Time Attack Modi, Karriere und Multiplayer bot, hat man für die aktuelle Saison also noch ganze drei weitere Modi hinzugefügt.

Neben dem als Tutorial fungierenden Young Driverest Test sind dies die Saison-Herausforderung (Season Challenge) und der Champions-Modus neu hinzugekommen, die verschiedene Anforderungen stellen.

n/a Während die Season Challenge einem verkürzten Karriere-Modus mit nur 10 Rennen und dem Ziel, einen selbst ausgewählten Konkurrenten zu schlagen ähnlich sieht, treten wir im Champions-Modus in unterschiedlichen Überhol-Herausforderungen gegen die 6 in dieser Saison startenden Formel 1-Weltmeister an.
Dies mag für sich jeweils nichts Neues sein, erweitert den Spielumfang aber beträchtlich und besonders der Champions-Modus macht auf kurze Zeit jede Menge Spaß.

Noch schöner im Kreis fahren

Die Grafikengine wurde für F1 2012 noch einmal überarbeitet, wenngleich nur minimal. Am besten sichtbare Änderung ist die Verbesserung des Beleuchtungs-Systems. Sahen die Fahrzeuge im Vorgänger noch teilweise aus wie Spielzeuge, reflektieren die Wagen nun bei vollen Schatteneinstellungen sehr real – einzig in schattigen Ecken treten bei dunkleren Fahrzeugen wie dem Lotus noch unrealistische, weil zu helle Reflexionen auf.
Die Fahrzeugpalette wurde erwartungsgemäß an die Saison 2012 angepasst während die Strecken mit Ausnahme der neuen Strecke in Austin, Texas höchstens mit aktuellen Sponsorentafeln und Detailverbesserungen versehen wurden.

Menüführung

n/a Im Vergleich zum direkten Vorgänger wurde die Menüführung recht radikal verändert – die meisten Optionen liegen nun horizontal in einer Leiste im unteren Bildschirmbereich, Untermenüs wie die Team- und Fahrerwahl sind ähnlich nebeneinanderliegenden Spielkarten angeordnet, was die Übersicht vereinfacht. Unteroptionen blieben jedoch meistens unangetastet.
Die größte Veränderung ist wohl die im Karriere-Menü. Wie bereits angesprochen, wurde die interaktive 3D-Ansicht im Motorhome durch ein simples Übersichtsmenü ersetzt. Das hat der Übersicht definitiv nicht geschadet.

Weder Fisch noch Fleisch

Das Handling der Fahrzeuge ist sicher weit von einer Simulation entfernt, jedoch trotzdem nicht im Arcade-Bereich anzusiedeln.

Sind sämtliche Fahrhilfen, darunter Bremshilfe und ABS sowie Traktionskontrolle, aktiviert, sind die Fahrzeuge für jeden Einsteiger mit beliebiger Steuerungsmethode zu beherrschen und der Anfänger-Schwierigkeitsgrad bietet eine entsprechende KI-Einstellung, der jedoch etwas die Agressivität fehlt.


Werden die Fahrhilfen wiederum abgeschaltet haben auch erfahrene Sim-Racer Mühe, die Wagen unter Kontrolle zu halten – hier ist ein Lenkrad Pflicht.

n/a Bislang haben wir knapp 2000 km auf Mittlerer und Professioneller (Stufen 2 und 3 von 4) KI-Schwierigkeit absolviert wobei wir bei mittlerer Einstellung mit Gamepad bis zu 4 Sekunden auf unsere Gegner herausholen konnten, während wir mit professioneller Einstellung unsere liebe Mühe hatten, mit der Spitzengruppe mitzuhalten – mit einer super-sauberen Runde ist allerdings auch hier noch die Pole-Position mit möglich. Stellen wir nun auf die höchste Schwierigkeit, "Legende", so fahren wir ohne saubere Runde und Top-Fahrzeug nur noch hinterher.
Letzten Endes ist für Spieler jedes Erfahrungsgrades eine Schwierigkeitseinstellung vorhanden, die fordert aber trotzdem Spaß macht.

Auch für weniger moderne Rechner

Verschlechtert sich in anderen Spielen die Performance teils drastisch von Titel zu Titel, hat Codemasters es vollbracht, dass die Anforderungen an eure Rechner nur leicht gestiegen sind und selbst ältere Rechner das Spiel noch auf "hohen Einstellungen" bei zumutbaren Framezahlen erleben können. (Testsystem Intel Core 2 Quad Q9400 @ 4x2.66 Ghz + Nvidia Geforce GTX 460)

Es läuft nicht alles rund

Zum Zeitpunkt des Tests wies das Spiel leider noch verschiedenste Probleme auf: So stieg nach dem Einsatz der Replay-Funktion ohne ersichtlichen Grund Rauch aus dem Heck der Wagen auf. Zudem gerät die Spiel-interne Punktetabelle gern durcheinander (Punkte in der Konstrukteursmeisterschaft übersteigen die der Fahrer des Teams) und die Aussagen des Renningenieurs bezüglich der Siege des Spielers in der laufenden Saison stimmen weder mit den tatsächlichen Siegen noch den Siegen laut der erhaltenen In-Game Briefing E-Mail überein.

n/a Schlimmer noch, ist es oft nicht möglich das Spiel trotz Fenstermodus kurz zu verlassen ("Heraustabben") da bei Wiederkehr keine Rückmeldung mehr vorliegt. Zusätzlich wird das Spiel regelrecht unspielbar, sollte im Hintergrund über das Steam-Overlay ein Gruppenchat oder sonstiges aktiv sein, in dem frequent geschrieben wird. Denn das Spiel wechselt bei jeder neuen Nachricht kurz auf "keine Rückmeldung" und hakt entsprechend.

Als wäre dies nicht bereits genug, gibt es wie in den Vorgängern auch wieder einige Fehler in puncto Savegames. Diese werden teilweise nicht gefunden oder gänzlich unbrauchbar.

Aus diesem Grund gibt es zwei Prozent Wertungsabzug.

Zwar gibt es inzwischen 2 Patches und diese sorgen dafür, dass Motorschäden und Fehler in der Punktetabelle beseitigt wurden - won Nachbesserungen im Bereich der Savegames oder des Steam-Overlay ist allerdings noch nichts zu merken.

F1 2012 - Michael Schumacher @ Singapore (incl. Replay)

Mehr Videos zu F1 2012 anschauen
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