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F1 2013 Test

F1 2013 im Test: F1 2013 - Glanzvoller Racer oder lauwarmer Aufkoch?


Sebastian G., 17.10.2013
Nunmehr 3 Jahre ist es bereits her, dass Codemasters den ersten Titel seiner F1 Serie mit F1 2010 veröffentlichte - seitdem gibt es jährlich einen neuen Ableger, der die jeweils aktuelle Saison repräsentiert und meißt mit einigen Detailverbesserungen aufwarten kann.
Auch der diesjährige Titel, F1 2013, folgt diesem Muster: So sind diesmal alle Fahrzeuge und Strecken der F1-Saison 2013, aber auch einige klassische Boliden aus den 1980er Jahren vertreten. Dazu gibt es es neue Modi, eine aufgewertete Grafik sowie minimale Änderungen am Fahrverhalten der Rennwagen.


n/a Umfang, Modi und Möglichkeiten
Wie erwartet hat sich hier im Vergleich mit den Vorgängern wenig getan: Wie bereits der Vorgänger F1 2012 bietet der neue Titel verschiedene, abwechslungsreiche Modi, die dem Spieler eine vergleichsweise lange Spielzeit erwarten lassen.

So sind es "Schnelle Rennen", diesmal mit der Option, mehrere Rennen in einer Art Meisterschaft nacheinander zu absolvieren; der zum Tutorial umfunktionierte, sogenannte "Young Drivers Test", der dem Spieler zu Beginn seiner Karriere die Grundlagen des Fahrens beibringt; die "Saison-Herausforderung", die eine verkürzte Rennsaison mit festem Ziel bietet; sowie der "Karriere-Modus", in dem der Spieler die offizielle, 19 Rennen umfassende F1 Saison 2013 nach fährt, mehr oder weniger identisch zu den Inhalten des Vorgängers.

n/a Etwas Neues finden wir erst in den sogenannten "Proving Grounds". Hier tummelt sich mit den altbekannten Zeitfahr-Modi auch der neue Szenario-Modus, in dem wir uns in verschiedenen Rennsituationen an einer mal mehr, mal weniger kniffligen Aufgabe versuchen. Diese basiert meist auf der Tatsache, dass wir uns in wenig aussichtsreicher Position befinden, und uns nach vorn kämpfen müssen. Der Szenario-Modus ersetzt dabei den aus F1 2012 bekannten Champions-Mode, welcher ähnliche Herausforderungen bot, diese sich aber auf die in diesem Jahr im Fahrerfeld befindlichen Weltmeister beschränkte.

n/a Einzige "echte" Neuerung ist daher der Classic-Modus, der in der Standard-Edition 5 Fahrzeuge und 2 Strecken aus den 1980er Jahren beinhaltet. Das sind Brands Hatch und Jerez de la Frontera. Zusätzlich bringt der Classic Modus eine eigene Version "Schnelles Rennen" sowie einen Zeitrenn-Modi plus drei Aufgaben im Szenario-Modus mit. Weitere klassische Inhalte aus anderen Jahrzehnten mit anderen Fahrzeugen und Strecken, gibt es nur gegen Bares. Dabei verlangt Codemasters Racing jedoch eine ganze Menge Geld für verhältnismäßig wenig zusätzlichen Content.

Grafik & Sound

Dass Codemasters keine, auch nur ansatzweise hässlichen Rennspiele produziert, sollte jedem Rennspiel-Enthusiasten spätestens seit Colin McRae DiRT klar sein. Auch F1 2013 ist hier keine Ausnahme.

n/a Sämtliche der einundzwanzig im Spiel enthaltenen Rennstrecken bilden ihre echten Vorbilder ab. Einzig die Werbebanden sind hier nicht realitätsgetreu. Alles zusammen bietet eine hohe Texturqualität sowie je nach Strecke unterschiedliche Beleuchtung. So finden die Rennen in Abu Dhabi mal im Sonnenschein und mal in der Nacht mit stimmigen Lichteffekten statt.

Bei der Aufbesserung der Beleuchtung hat man sich allerdings einen Fehltritt erlaubt: Sämtliche Fahrzeuge glänzen und reflektieren, als seien sie aus glänzendem Metall. Was zu Tunern vom Schlage eines GRID 2 passen mag, stößt den Betrachter bei der ansonsten wirklich fantastischen Grafik jedoch vor den Kopf - F1-Boliden glänzen in der Realität nur leicht. Besonders bei wolkigen Verhältnissen fällt dies stark negativ auf, da die Fahrzeuge hier regelrecht von einem weiß-grauen Schleier überzogen dargestellt werden - weit entfernt von jeder Realität.

n/a Im Gegensatz hierzu hat man sich allerdings beim Sound dieses Jahr mehr Mühe gegeben: Zum ersten Mal in der Serie klingen die verschiedenen Boliden auch wirklich unterschiedlich und nutzen nicht mehr alle den gleichen Einheits-Motorensound. Dies sorgt für Abwechslung zwischen den Fahrzeugen und fällt sofort auf. Das spornt den Spieler dazu an, auch mal einen anderen Wagen auszuprobieren und nicht nur das Lieblings-Team oder den Lieblings-Fahrer zu wählen.

Fahrverhalten und KI

n/a Während das Handling der Boliden im neuen Ableger der F1 Reihe sicher nicht als Simulation beschrieben werden kann, bewegt es sich allerdings auch nicht im puren Arcade-Bereich. Die Steuerung via Gamepad geht leicht von der Hand und mit entsprechenden Fahrhilfen kommen auch Anfänger schnell klar. Trotzdem ist das Spiel nicht so Neulings-freundlich wie sein Vorgänger: So greift die Traktionskontrolle erst später ein, sodass zunächst Wheelspin und damit ein unruhiges Heck entsteht, was meistens zum Ansatz eines Drehers und zur Notwendigkeit des Gegenlenkens führt. Die Lenkung spricht zudem zwar leicht an, ist bei Volleinschlag jedoch fast träge und erweckt den Eindruck, als wäre der maximale Lenkeinschlag geringer als im Vorgänger. Das behindert den Spieler in langsamen Kurven unnötig.

Fernab der aktuellen Formel 1 Technik ist bei Schaltvorgängen eine klare Schaltpause zu vernehmen. In der Realität werden hingegen seit mehreren Jahren zugunterbrechungsfreie Getriebe verwendet. Das Codemasters hier nicht auf realistische Umsetzung setzt, ist merkwürdig.

n/a Die Künstliche Intelligenz ist währenddessen gewieft wie eh und je. Sie nutzt auch kleinere Spieler-Fehler aus, um in die entstehenden Lücken hineinzustechen. Dabei handelt sie selten übermäßig aggressiv und ist bereits auf niedrigem Schwierigkeitsgrad eine Herausforderung - sofern sich der Spieler für eines der Hinterbänkler-Teams entscheidet. In diesem Fall bleibt meist nur noch das rücksichtslose Hineinbremsen in nicht vorhandene Lücken, um die Gegner zu überholen, da diese bereits auf dem zweiten der fünf Schwierigkeitsgrade sowohl auf Geraden, als auch in Kurven davon ziehen und dem Spieler kaum eine Chance geben, ganz vorne mitzufahren.
 

Kommentare

 
Bewertung: n/a
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Also für mich sind das mindestens 5 Punkte zu viel. Inbesondere in Sachen Grafik muss ich sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin, zumindest wenn man sich eure Screenshots ansieht (insb. Nr. 4). Auch den Classic-Modus finde ich enttäuschend (hätte erwartet, dass zumindest Kyalami vorhanden ist).Auch sehe ich F1 eher als Spiel für den Männerabend mit Splitscreen-Rennen als als "Durchspielspiel". Daher sollte es so sein, dass das Spiel für F1- bzw. Rennspiel-Neulinge gut zu spielen ist - was es laut Bericht ja nicht der Fall ist.
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