x
Neuigkeiten
Rennspiele A-Z
Forum
Rennspiel Testberichte
Team
Jobs

Willkommen

Willkommen! Login | Registrieren Willkommen Gast, klicke hier um Dich anzumelden!

Du hast noch keinen Account? Registriere Dich kostenlos und lege damit ein neues Benutzerkonto an. So wirst auch Du Teil unserer Rennspiele Community!

F1 Race Stars Test

F1 Race Stars im Test: Trotz Knuddel-Optik bleibt der Spielspaß auf der Strecke


Alexander Weißgerber, 25.11.2012
Ein Formel 1 Rennspiel mit Comic Grafik, dazu noch knuddelige Animationen und abgefahrene PowerUps. Klingt eigentlich ganz nett und verspricht zu Beginn sogar Spaß zu machen. Besonders lange anhalten kann der Spielspaß hingegen nicht. Warum das so ist, haben wir mit der Xbox 360 Version von F1 Race Stars in Erfahrung gebracht.

n/a Die Formel 1 zählt als Königsklasse im Motorrennsport. Das sie dennoch nicht nur für absolut ernste Rennspiele herhalten muss, zeigt Codemasters Racing jetzt mit F1 Race Stars. Offizielle Lizenzen, das heißt Fahrernamen, Lackierungen, Teams, Autos und Strecken. Gar nicht schlecht. Dazu noch Knuddel-Optik die anhand der EGO Engine im ersten Augenblick sogar richtig nett anzusehen ist. Doch so richtig in Fahrt kommt F1 Race Stars trotzdem nicht.

Das fängt ja lustig an

Doch fangen wir von vorn an. Es beginnt damit, dass aus echten Teams ein Fahrer gewählt werden kann, der mit überdimensionalem Kopf richtig witzig aussieht - alternativ kann auch der eigene Xbox Avatar gewählt werden. Wer sich hier nicht gleich auf seinen Liebling aus dem Formel 1 Zirkus stürzt sondern kurz noch durch die Teams scrollt wird feststellen, dass jedes von ihnen unterschiedliche Spezialfähigkeiten hat. Man könnte fast behaupten, hier wurde bei den echten Teams gespickt, doch so richtig passen die Vorteile dann doch nicht.

n/a Mal gibt es Special-Boost im Windschatten oder nach hinten abzufeuernde PowerUps. Auch die normalerweise per Zufall ausgesuchten PowerUps können bei einem anderen Team nachträglich verändert werden - Spezialfähigkeit sei Dank.

Nun gut, also ein Team gewählt - vielleicht sogar mit dem Hintergedanken eines der aktuell stärkeren Teams zu nehmen um sich damit einen Vorteil im Rennen durch schnellere Autos zu verschaffen - und ab geht es auf die Strecke. Mensch ist das bunt!

Doch trotz all der Farben kann man Elemente der realen Streckenvorbilder erkennen. Von den Passagen die markante Erkennungsmerkmale aufweisen abgesehen, offenbart F1 Race Stars total schräge und dennoch nett gestaltete Kurse. Sie passen zum gesamten Konzept, sind jedoch viel zu wenig in Zahl und Vielfalt.

Schon bleibt der Spaß auf der Strecke

Das Team also zuvor in der Hoffnung gewählt, einen Vorteil zu erhaschen, ist von unterschiedlichen Leistungen beim Fahren jedoch nichts zu merken. Da ziehen die Gegner auf und davon, so schnell kann man nicht mal "wusch" sagen. OK, lag wohl daran, dass nicht sofort klar war, wie man zu Rennbeginn einen Blitzstart hinlegt. Woher auch, ein Tutorial oder großartig andere Erklärungen gibt es nicht. Heißt also ausprobieren und hoffen, dass man was Neues rausfindet und damit dem Treiben neues Leben einhauchen kann.

n/a Wird das nichts, helfen die wirklich nur sporadisch verteilten Hinweise in den ersten Karriererennen vielleicht weiter, dem Siegertreppchen näher zu kommen. Beispielsweise gibt es KERS Abschnitte in denen durch Gas geben, loslassen, Gas geben, loslassen und nochmals Gas geben der KERS Vorrat in drei Stufen aufgeladen werden kann. KERS Abschnitt überquert wird der damit aufgeladene Boost sofort entladen und es geht ab wie die Post, wenn sie zur Weihnachtszeit Pakete austeilt.

Wäre ja alles ganz nett, doch die Gegner sind irgendwie immer besser. Gelingt in den ersten paar Rennen noch der Sieg, macht sich sehr schnell Frust breit. Da gibt es drei Leistungsklassen die vor dem Beginn einer jeden Meisterschaft gewählt werden können und eine Art Schwierigkeitsgrad darstellen, Unterschiede sind aber auch hier so marginal oder gar nicht auszumachen, dass schnell die Frage aufkommt, zu welchem Zweck diese Auswahl überhaupt eingebaut wurde. Vielmehr sind die Gegner ständig unfair, werden spürbar bevorteilt und fahren scheinbar immer schneller als der Spieler. Wozu also die ganzen PowerUps?

Power bis zum glühen

Da gibt es den normalen Boost, tolle Sache. Es gibt zielsuchende Geschosse die Gegner ausbremsen, ebenfalls toll. Dann kann man Klebeblasen nach hinten abwerfen in die ein nachfolgender Fahrer hoffentlich reinfährt, genial. Und dann kommen Dinge wie Teleporter, Bottle Rocket, Unzerstörbarkeit und magnetisches Feld hinzu. Hört sich alles toll an, wäre da nur nicht die schlechte Balance. Gefühlt ist man immer langsamer als die Gegner, selbst wenn man sie überholt.

Deutsche Strecke Da rast man vorbei mit Boost um nur wenige Sekunden später eiskalt wieder deplatziert zu werden. Liegt man vorn kann man mit Gewissheit davon ausgehen, dass entweder gleich ein Gegner mit Boost angerauscht und vorbei gedüst kommt oder einem mit Waffengewalt den schwer erkämpften ersten Platz wieder nimmt. Extrem ärgerlich wird das ganze, wenn man es mal schafft ein Rennen zu dominieren, um schlussendlich hundert Meter vor dem Ziel doch noch siebter zu werden, weil die KI erneut brutal zugeschlagen hat.

Unlogische Physik

So macht das einfach keinen Spaß! Dazu kommt noch, dass auch bei der fahrerischen Balance keine sichtbare Optimierung durchgeführt wurde. Logisch, ein Arcade Rennspiel, vor allem eines wie F1 Race Stars, soll unrealistisch sein, soll aber auch besonders viel Spaß machen. Cool ist, man muss sogar bremsen um Kurven bestens zu nehmen, doch warum wird man dann auf Gras dermaßen stark abgebremst, dass man denkt, man würde das Auto schieben?

Im Prinzip auch eine gute Idee sind die auf der Strecke verteilten Pfützen, Objekte und mehr, die den eigenen Wagen ausbremsen, aber normalerweise gut umfahren werden könnten. Leider schafft man das nicht immer, bemüht sich dennoch so gut wie möglich die beste Linie zu finden, wird dann aber wieder damit bestraft, dass die Gegner auch in solchen Momenten wieder mit unglaublichen Geschwindigkeiten am eigenen Boliden vorbei ziehen.

Deutsche Strecke Kommen schließlich die Rennen dazu, in denen der Letzte nach vordefinierten Zeiten ausscheidet, macht sich die schlechte Balance noch stärker bemerkbar. Ebenso ist es unglaublich nervig, wenn taktisch angehauchte Rennen gefahren werden, in denen man mit dem Benzin clever haushalten muss. So wird der Wagen langsamer, wenn man mehr Sprit im Tank hat. Im Prinzip eine tolle Idee, nur warum sind die Gegner auch hier wieder absolut unglaubwürdig schneller als man selbst?

Allein genervt - Mit Freunden wenig besser

Hat man vom Einzelspieler endgültig die Nase voll, bietet sich noch ein Mehrspielermodus über Internet oder an einer Konsole an. Richtig Spaß bringt jedoch auch dieser nicht, obwohl man das bei einem Fun Racer wie F1 Race Stars jedoch besonders erwarten würde. Zwar dürfen sogar an einem Gerät zusammen Spielende gegen andere im Internet antreten, die schon im Einzelspieler ab und an spürbaren Performanceeinbrüche werden hier jedoch noch größer. Normalerweise kann die Ego Engine deutlich mehr und performanter agieren, warum das in F1 Race Stars nicht funktioniert, bleibt das Geheimnis der Entwickler.

Auf gefüllt werden leere Startpositionen in Mehrspielerpartien immer durch KI Gegner. Dabei tritt jedoch das gleiche Problem auf, wie im Einzelspieler, die Gegner sind übernatürlich gut. So entsteht in den eigentlich auf Spaß ausgelegten Rennen mit Freunden auch wieder Frust, was den Controller schnell in die Ecke fliegen lässt.
 

Kommentare

 
Bewertung: n/a
 (0)    (0)
Sacht mal bin ich der einziger der denkt das das Spiel grafisch ausieht wie Team Fortress2? Aber trotzdem wunderbarer Test. Wie mein Deutschlehrer sagen würde: Hat zur Meinungsbildung beigetragen. Smile
Beitrag zitieren
 
 
Bewertung: n/a
 (0)    (0)
Danke für Deine positive Rückmeldung.
Deinen Eindruck von der Grafik kann ich gut nachvollziehen. Es ist eben Comic-Stil der gern ähnlich aussieht. Zum Spiel passt er hier sehr gut, wenn auch noch mehr hätte draus gemacht werden können.
Beitrag zitieren
 
 
Bewertung: n/a
 (0)    (0)
Ich finde dass der Spielspass groß ist, da es ähnlich wie Mario Kart ist. Das gibt es eben nicht für PS3 gibt. Die Knudelloptik sieht lustig aus. Im Gesamten gäbe es von mir dafür 81/100.
Beitrag zitieren
 
 
 
 
 

Kommentar schreiben

Um einen Kommentar abgeben zu können bitte einloggen oder registrieren!

Willkommen

Willkommen! Login | Registrieren Willkommen Gast, klicke hier um Dich anzumelden!

Du hast noch keinen Account? Registriere Dich kostenlos und lege damit ein neues Benutzerkonto an. So wirst auch Du Teil unserer Rennspiele Community!

F1 Race Stars Logo

Suche