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Hardware Vorschau

Hardware Vorschau: Gamescom 2012 - Ferrari Vibration GT Cockpit 458 Italia Edition - Gute Idee mit praktischem Nutzen aber hohem Preis


Alexander Weißgerber, 17.08.2012
Nicht jeder hat daheim genug Platz oder ĂŒberhaupt das Interesse, einen Rennsitz inklusive Monitorhalterung, Lenkrad und Pedalen aufzustellen. Es gibt bereits interessante Alternativen, die sogenannten Wheel-Stands, doch dabei muss immer noch das Lenkrad und die Pedaleinheit erworben werden. Alles zusammen kostet letztendlich doch eine Menge Geld und ist nicht immer so kompakt verstaubar wie gewĂŒnscht.

Thrustmaster hat mit dem Ferrari Vibration GT Cockpit 458 Italia Edition jetzt ein Ferrari Cockpit angekĂŒndigt und auf der gamescom prĂ€sentiert, das erstmals fĂŒr die Xbox 360 konzipiert wurde und kompakt in eine Ecke gestellt, dabei aber auch ruck zuck aufgestellt und an die Konsole angeschlossen werden kann um schnell eine Runde zu fahren. Wir haben uns das GerĂ€t nĂ€her angeschaut, sind einige Proberunden gefahren und wollen euch an dieser Stelle einen ersten Eindruck des Cockpits vermitteln.


Die Erscheinung

Ferrari Vibration GT Cockpit 458 Italia Edition Klein ist der Fuß des Thrustmaster Ferrari Vibration GT Cockpit 458 Italia Edition nicht, doch er darf es auch nicht sein, immerhin gibt er die Plattform ab, mit der sowohl Lenkrad festgehalten wird und damit stabil auf dem Boden stehen muss, als auch die Aufnahme fĂŒr Brems- und Gaspedal. Letztgenannte sind hierbei aus Metall und machen einen soliden, hochwertigen Eindruck.

Also ab auf den Stuhl der vor dem sogenannten Ferrari Cockpit platziert ist und der Blick wandert zum Lenkrad selber. Kein Leder, schade - es ist doch ein offizielles Ferrari Produkt, warum dann nur Gummi? Aber egal, erst mal anfassen, drehen und ein wenig die StabilitĂ€t der gesamten Konstruktion geprĂŒft. Generell hat das Lenkrad guten Halt, lĂ€sst sich in der Höhe frei justieren und somit gut an die entsprechende Sitzgelegenheit anpassen. Der Arm an dem es befestigt ist schwingt zwar ein wenig, wenn man entsprechend stark dagegen drĂŒckt, doch er bietet genug Sicherheit, damit eine Runde virtueller Rennsport nicht in einem wilden hinter dem Lenkrad hinterherhecheln ausartet.

Ferrari Vibration GT Cockpit 458 Italia Edition Das die Pedale mit Metallauflagen ausgestattet sind haben wir bereits erwÀhnt, ebenso aus Metall gefertigt sind die Schaltwippen. Das gesamte Lenkrad ist in seiner Form dem Original genau nachempfunden und sieht damit auch entsprechend cool aus. Optisch und auch von den verwendeten Materialien macht es also einen guten Eindruck - sehen wir vom fehlenden Leder am Lenkrad selber ab. Doch was ist nun mit dem wichtigsten Element, den Fahreigenschaften?

PrĂ€zise aber ohne Force Feedback RĂŒckmeldung

Der Messestand war mit Forza Motorsport 4 ausgerĂŒstet und bot damit die perfekte Simulation um das Ferrari Vibration GT Cockpit 458 Italia Edition an der Xbox 360 Probe zu fahren. Da wir Forza 4 in und auswendig kennen gab es keine Eingewöhnungszeit sondern es konnte sofort ohne Fahrhilfen mit dem Ferrari 458 Italia - dieses Mal ist das Auto und nicht das Lenkrad gemeint - eine Ausfahrt auf der Bernese Alps Strecke gestartet werden.

Das Gaspedal voll durchgedrĂŒckt und schon dreht sich der Wagen im Kreis, also etwas weniger Gas und ab geht die Fahrt. Das funktioniert gut, der Druck auf die Pedale lĂ€sst sich gut dosieren und Forza 4 reagiert exakt auf die Eingaben. Das macht Spaß und ist genau das, was man von einem Ferrari Lenkrad erwartet. Doch halt, das waren erst die Pedale, wie sieht es denn bei Kurvenfahrt aus?

Ferrari Vibration GT Cockpit 458 Italia Edition Das Lenkrad selber besitzt eine automatische RĂŒckstellung zur Mittelstellung. Diese geschieht mittels Feder und ist damit alles andere als realistisch. Irgendwie ungewohnt und damit auch nicht so ganz das, was man erwartet. Doch damit einmal abgefunden geht es ordentlich vorwĂ€rts. Die Umsetzung der Lenkbewegungen sind exakt, so wie schon bei den Pedalen. Der Ferrari lĂ€sst sich hervorragend durch die Kurven zirkeln und auch wenn das Heck bei schneller Fahrt ausbricht lĂ€sst es sich hervorragend mit entsprechendem Gegenlenken wieder einfangen.

Doch oh weh, bei all dem Enthusiasmus wurde die eine oder andere Kurve doch zu schnell genommen und die Leitplanke war nicht nur nah, sondern der beste Freund. Hier kommt leider eines der grĂ¶ĂŸten Mankos des Ferrari Vibration GT Cockpit 458 Italia Edition zum Vorschein - es fehlt eine Force Feedback UnterstĂŒtzung. Das Lenkrad von Thrustmaster bietet lediglich den aus einem Xbox 360 bekannten RĂŒtteleffekt und diesen auch nicht sonderlich stark.

Wer also gehofft hat, entsprechende RĂŒckmeldungen der Strecke auf das Lenkrad ĂŒbertragen zu bekommen, wird enttĂ€uscht. Auch bei Kollisionen mit den Gegnern, ordentlichen und schnellen Drifts oder einem Überfahren der Curbs gibt das Lenkrad wenig Feedback. An dieser Stelle hĂ€tte Thrustmaster noch etwas mehr Technik in das Lenkrad packen dĂŒrfen damit auch an dieser Stelle der Name des GerĂ€tes fĂŒr das gebotene steht.
 

Kommentare

 
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WĂ€re das G27 auch fĂŒr XBOX rausgekommen, könnte Thrustmaster das Lenkrad garnicht so teuer anbieten. Es fehlt einfach Konkurrenz. Ansonsten gefĂ€llt es mir sehr gut, kein langes Anschließen nötig, alles gut verstaut. Aber ich frage mich, ob der Lange Hebelarm der Lenkradhalterung nicht etwas wackelig beim Rennen fahren werden kann.
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Wackelig ist der falsche Ausdruck. Er federt ein wenig, wenn man relativ krĂ€ftig eine RĂŒttelprobe macht. Beim Fahren selber ist er stabil genug und meine Zweifel waren so ziemlich unbegrĂŒndet, denn ich dachte das gleiche wie Du.
Generell gefĂ€llt mir das Lenkrad und der Wheelstand sowie die Pedaleinheit sehr gut, nur das es nicht alle Plattformen unterstĂŒtzt (PC, Xbox 360, PS3) ist bei dem Preis leider sehr schade.
Die Einfachheit des Aufbaus, der Zugewinn beim Verstauen und die PrĂ€zision sind jedoch gut. Einen ausfĂŒhrlicheren Eindruck kann nur eine deutlich umfangreichere Testzeit ergeben.
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