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MotorStorm Apocalypse Test

MotorStorm Apocalypse im Test: Mit viel Getöse in den Weltuntergang


Sebastian G., 26.03.2011
Die Erde bebt, links und rechts stürzen Häuser ein - Wir aber Rasen mit Vollgas durch die Stadt, ohne mit der Wimper zu zucken

Nach fast zweieinhalb Jahren kommt mit MotorStorm Apocalypse der dritte Ableger der MotorStorm-Reihe von den Evolution Studios.
Zu Playstation 2 Zeiten für ihre lizenzierte und realitätsnahe WRC-Serie bekannt, zeichnen sich die Evolution Studios bereits seit 2006 mit herrlichem Arcade Spaß unter dem Label MotorStorm aus.
Beide Vorgänger, der PS3-Starttitel MotorStorm aus dem Jahr 2006 und der Nachfolger Pacific Rift von 2008 waren ein Erfolg, und erzeugen somit auch für MotorStorm Apocalypse hohe Erwartungen.

Mehr als man erwartet

n/a Der Umfang des Spiels ist, wie schon der Vorgänger, ein weiteres Mal recht großzügig für einen Arcade-Raser. Zur Auswahl stehen 12 Fahrzeugklassen mit je 3 Vehikeln die auf mehr als 40 Strecken bewegt werden dürfen.

Fangen wir gleich mit dem Spielgeschehen an. Gleich nach Start von MotorStorm Apocalypse erscheinen die Credits auf den Bildschirmen. Im Hintergrund flimmert die Einführung in Spielgrafik und bietet einiges an Atmosphäre. Spieler bekommen im Hauptmenü verschiedene Modi zur Wahl - wir wählten selbstverständlich zuerst die Karriere - bei Motorstorm das sogenannte Festival.

Nun erwartet uns eine weitere Einführung, und zwar die des ersten Protagonisten, Ellis "Mash" Marshall.
Wie alle Cutscenes des Spiels ist auch diese Vorstellung als Motion-Comic aufgemacht – eine bislang in Rennspielen selten vorzufindende Präsentationstechnik, welche jedoch definitiv eine stilvolle Erzählung der Karriere-Ereignisse als Ergebnis hat.

n/a Das von Veteranen-Motorstormer Big Dog und seiner Crew ausgerichtete Festival ist diesmal in einer Stadt angesiedelt. Aber warum? - werden sich eingefleischte Motorstorm Fans fragen, schließlich war ihre Serie bislang mehr im Offroad-Bereich (Monument Valley & Pazifik) angesiedelt. Nun, die Stadt ist nicht 'normal' – sie liegt in einem Erdbebengebiet und ihr steht die Apokalypse bevor – ein regelrecht monströses Erdbeben.

Auch dies wird ein weiteres Mal durch den oftmals witzig synchronisierten Motion-Comic veranschaulicht und lässt den Spieler tief in die Spielwelt eintauchen, ein klares Plus gegenüber anderen Rennspielen die ohne Cutscenes und andere Karrierebildende Elemente auskommen müssen.

Hochgeschwindigkeitsrennen fordern eure Reflexe

n/a Bis es jedoch zur Apokalypse kommt, gebt ihr erstmal als Mash Gas und werdet mit der Hilfe von Rückblicken aus der Kamera von Cutter, einem Kameramann, der das Festival filmt, in die Eigenheiten des Spiels eingeführt.
Schnell werdet ihr merken, dass die Stadt gar nicht so langweilig ist wie sie zu Anfang erscheint. Ihr rast unter Boost-Dauerfeuer um eine Kurve in einen Tunnel doch plötzlich verdunkelt sich die Sicht, Rauch steigt auf, und erste Ausläufer des Erdbebens nehmen Einfluss auf die Spielwelt: Der Tunnel zerlegt sich unter euren Rädern und alles was ihr tun könnt ist Vollgas geben. Vollgas geben bis der Boost kocht.

Dies nehmen wir uns in den ersten Rennen natürlich gern zu Herzen und heizen mit Buggys und Quads durch die noch größtenteils intakte Stadt, immer darauf bedacht das Rennen unter den Top 5 zu beenden, um uns für das nächste Rennen zu qualifizieren. Unsere Wege führen hierbei über Brücken in Vorstädte, Industrieanlagen wie den alten Hafen, den Bahnhof oder ein innerstädtisches Business-Viertel.
In allen Locations sind die Routen nur grob vorgegeben, und wir können uns oft zwischen mehreren Wegen zum Ziel entscheiden. Abwechslung wird hier groß geschrieben und macht die Strecken und ihre Details interessanter.

n/a Nachdem wir einige Rennen hinter uns gebracht, und uns mit Siegen auch gleich die Events für Einzelrennen freigeschaltet haben, erscheint sogleich auch eine Übersicht, in der wir noch einmal unsere erreichte Platzierung und unsere gefundenen Sammelkarten einsehen können und schon geht die Action mit Tag 2 weiter.
Das Chaos nimmt zu, die Strecken werden unübersichtlicher, die Katastrophe nimmt ihren Lauf!

Nicht nur, dass ihr schon genug damit zu tun hättet, euch auf den sich zerlegenden Strecken zurechtzufinden und eure Gegner hinter euch zu lassen, kommt jetzt auch noch Dusklite hinzu, eine Sicherheitsfirma mit dem Auftrag, in der Stadt für Ordnung zu sorgen.
Dusklite setzt auf großkalibrige Waffen und versucht mit allen Mitteln, die Rennteilnehmer und damit das Festival aus der Stadt zu vertreiben. Hierzu gehen sie bis ans Äußerste und versuchen euch mit Bazookas, Apache Helikoptern und Kampfjets aus der Stadt zu jagen.

Rotes Signalfeuer, zurück zum Träger!

n/a Ein Hauch von Panik bricht herein. Rotes Signalfeuer steht für das große Beben und alle Fahrzeuge müssen daher zum Flugzeugträger zurückkehren. Hier gibt es keine direkten Gegner sondern nur ein Zeitlimit. Auf eurem Weg zurück zum Träger müsst ihr allerlei zusammenstürzenden Gebäuden aus dem Weg fahren und verschiedene waghalsige Manöver absolvieren, denn wer will schon während des großen Bebens noch in einer Großstadt sitzenbleiben?
Habt ihr es auf den Träger geschafft, ist das Festival für Mash und damit die Anfänger-Karriere zu Ende.

Zerstörung so weit das Auge reicht

n/a Weiterhin bietet das Spiel eine Profi und Experten-Karriere, in der ihr in die Rollen von Tyler, einem aufmüpfigen wenn nicht streitsüchtigen, aber erfahrenen Profi-Motorstormer und Veteranen-Motorstormer Big Dog selbst, dem Veranstalter des Festivals, schlüpft. Auch ihre Karrieren finden zur gleichen Zeit statt und die Ereignisse ähneln sich damit – Zu Anfang ist die Stadt noch vollkommen intakt, wird dann aber im Ablauf größtenteils der Anfänger-Karriere entsprechend weiter und weiter durch Rennaction, die übertriebene Härte von Dusklite und das Erdbeben zerstört.

Alle Charaktere erzählen eine eigene Geschichte – alle zusammen fügen sich zur Gesamtstory zusammen, die die Vergangenheit, die Gegenwart und noch mehr erzählt.

Schwierigkeit und Umfang sind unausgewogen

n/a In jedem der Rennen tretet ihr gegen bis zu 15 Gegner an, die ihr Bestes geben, euch zu schlagen, so könnte man glauben. Mag dies zu Beginn eines jeden Rennens noch vollkommen zutreffen, gehen die Gegner doch hart ran, drängen euch ab und nutzen ihren Boost geschickt um nach vorne zu kommen, so werden sie, je länger das jeweilige Rennen andauert, immer fehleranfälliger und vorsichtiger. Dies gibt auch dem unerfahrensten Spieler Siegchancen, nimmt allerdings erfahreneren Spielern leider ein wenig den Spaß, da sie auch nach diversen Unfällen Rennen noch unter Garantie unter den Qualifikationsplätzen beenden können.

Desweiteren sind nur drei verschiedene Rennmodi verfügbar – normale Kopf-an-Kopf Rennen, Elimitator-Rennen, in denen nach jeweils 15 Sekunden der letztplatzierte Fahrer aus dem Rennen fliegt und im Einzelrennmodus die Zeitrennen. Hinsichtlich der immensen auf der Stadtzerstörung basierenden gameplaytechnischen Möglichkeiten hätte hier mehr drin sein müssen.

Beeindruckendes Effektspektakel

Zu überzeugen weiß hingegen die Spielgrafik mit für Playstation 3-Verhältnisse durchgängig hochauflösenden Texturen und alles anderem als übertriebenem Post-Processing. Auch die Fahrzeuge wirken allesamt stimmig und für einen Arcade-Raser recht detailliert, bieten jedoch ein wenig auffälliges Schadensmodell und können damit insgesamt nicht mit den Lizenzmodellen eins Gran Turismo mithalten.

n/a Besonders fallen die Streckendetails ins Auge. Etwa 3 Viertel der verfügbaren Strecken beinhalten Katastrophen-Elemente, die den Spieler mehr oder weniger bestimmt dazu zwingen, seine Route noch einmal zu überdenken. Sind wir im einen Moment auf einer Autobahn unterwegs, bricht diese im nächsten Moment auf Grund des Erdbebens zusammen und wir rasen durch Trümmer und um Hindernisse.

Jedes der Ereignisse ist hoch detailliert und lässt sich per Druck auf die Viereck-Taste näher heran holen, während gleichzeitig ein Autopilot einsetzt und die Zeit verlangsamt wird. Dies ist ein Novum unter Rennspielen und damit als besonders positiv zu bewerten.
Eine weitere Neuheit bildet das Streckensystem in soweit, dass alle Auswirkungen der Katastrophe die Strecke für alle weiteren Events im Verlauf der jeweiligen Karriere in dem Zustand belassen, der vom Erdbeben herbeigeführt wurde. Die Strecken sind damit trotz ähnlichen Streckenverlaufs (auch dieser ändert sich mit den Auswirkungen des Bebens!) bei jeder weiteren Fahrt anders und neu.

MotorStorm Apocalypse - Gameplay - Truckracing at the Train Station

Mehr Videos zu MotorStorm Apocalypse anschauen
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Abwechslung beim Wetter und den Tageszeiten

n/a In Verbindung mit den Katastrophen ebenfalls beeindruckend wirkt das Wetter-System. Dieses umfasst unter anderem Events bei leichtem tröpfeln, starkem Regen, einem Tsunami samt Tornado und Nachtrennen mit entsprechender Beleuchtung. Das gesamte System weiß durch gut zum Arcade-Stil passende grafische Auswirkungen zu überzeugen.

Alle Fahrzeuge können im Hauptmenü personalisiert werden. Dies geschieht mit verschiedenen Anbauteilen wie Schürzen, Spoilern oder Scheinwerfern, aber auch mit Vinyl-Kits und unterschiedlichen Lacken, sodass es tausende verschiedene, individuelle Fahrzeuge geben kann.
 

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